Peru, Chile und Argentinien in Südamerika produzieren 40 % des weltweiten Kupfers, Investitionspläne könnten Marktstruktur neu gestalten
2026-03-23 16:23
Merken

In der Sendung „Bergbau und Gesellschaft“ auf Rumbo Minero TV wies der Analyst Iván Arenas darauf hin: „Peru und Chile tragen zusammen etwa 40 % der weltweiten Kupferproduktion bei und sind eine tragende Säule des globalen Angebots.“ Chile produziert jährlich etwa 5,5 Millionen Tonnen, Peru etwa 2,8 Millionen Tonnen.

Arenas erwähnte, dass Peru bei der Produktion im Vergleich zur Demokratischen Republik Kongo zurückgefallen sei und seine Produktion ankurbeln müsse. Beide Länder teilen jedoch eine geologische Zone, die reich an Kupfervorkommen ist, was eine Grundlage für die langfristige Dominanz bietet. Er erklärte: „Die gesamten Bergbauinvestitionspläne zwischen Peru und Chile belaufen sich auf etwa 160 Milliarden US-Dollar. Wenn die Projekte reibungslos vorankommen, könnten die beiden Länder 50 % bis 55 % der weltweiten Kupferproduktion ausmachen.“

Kupfer ist ein Schlüsselmineral, und die Anfälligkeit seiner Lieferkette erhöht seinen strategischen Wert. Arenas schlug die Einrichtung einer Freihandelszone für Kupfer vor, um die Produktionskapazitäten zu bündeln, Investitionen anzuziehen und die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Diese Idee könnte auf Argentinien ausgeweitet werden, das derzeit erhebliche Bergbauinvestitionen anzieht.

Arenas analysierte auch die geopolitischen Veränderungen auf dem Kupfermarkt: Chile hat mit den USA ein Lieferabkommen für Kathodenkupfer unterzeichnet, während Peru enge Beziehungen zu China pflegt. Die wachsende Nachfrage der USA nach Schlüsselmineralien könnte die Bündnisstrukturen mittelfristig beeinflussen. Gleichzeitig bietet das Potenzial für Tiefseebergbau in beiden Ländern neue Wege für den Kupferabbau. Die Zusammenarbeit zwischen Peru, Chile und Argentinien könnte tiefgreifende Auswirkungen auf das globale Gleichgewicht des Kupfermarktes haben.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com