Spanisches Verkehrsministerium investiert 170 Millionen Euro in Notreparatur des katalanischen Schienennetzes
2026-05-16 15:39
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Verkehrsministerium hat die Einleitung eines Notreparaturplans für das katalanische Schienennetz mit einem Investitionsvolumen von 170 Millionen Euro angekündigt. Der Staatssekretär für Verkehr, José Antonio Santano, bestätigte dieses Programm, das darauf abzielt, die durch die jüngsten Unwetter verursachten Schäden an der Bahn-Infrastruktur zu beheben und die Widerstandsfähigkeit der Strecken gegen extreme Wetterbedingungen zu erhöhen.

Der Notfallplan umfasst mehr als 100 Schadstellen in insgesamt 31 Abschnitten des katalanischen Schienennetzes, an denen über 400 Fachkräfte bereits gleichzeitig im Einsatz sind. Die Mittel konzentrieren sich auf Tunnelverstärkungen, Küstenschutz und Baugrundstabilisierung. Konkret umfassen die Arbeiten die umfassende Verstärkung des Rubí-Tunnels, den Korrosionsschutz der Bauwerke von Garraf und Aiguadolç gegen Meerwasser sowie die Ertüchtigung der Tunnel zwischen Ribes de Freser, Toses und Roda de Berà bis Salomó. Der Rubí-Tunnel ist ein wichtiger Güterverkehrsknotenpunkt, der das katalanische Industriegebiet mit der französischen Grenze verbindet. Er war zuvor aufgrund von strukturellen Verformungen zeitweise gesperrt, ein Gleis wurde kürzlich teilweise wieder für den Güterverkehr freigegeben.

Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits einen Zwischenstand erreicht. Seit Januar 2026 wurden 65 Dämme, Einschnitte und Entwässerungsgräben verstärkt, um das Risiko von Erdrutschen und Wassereinbrüchen zu verringern. Der Zugverkehr ist derzeit von vorübergehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen betroffen, deren Anzahl von 216 im März auf 157 Anfang Mai gesenkt werden konnte. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf 170 Millionen Euro. Beteiligt sind das spanische Verkehrsministerium, der Eisenbahninfrastrukturbetreiber Adif, der Personenverkehrsbetreiber Renfe sowie die Regionalregierung von Katalonien.

Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente räumte zuvor im Parlament ein: „Die Reparatur des Schienennetzes kann nicht von heute auf morgen erfolgen", und betonte den enormen Umfang der Arbeiten sowie die damit verbundenen komplexen Sicherheitsanforderungen. Ein endgültiges Fertigstellungsdatum für alle Arbeiten wurde noch nicht bekannt gegeben, doch die Behörden erklärten, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen mit fortschreitenden Arbeiten weiter reduziert werden, um die normalen Betriebsparameter und die Servicequalität wiederherzustellen.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com