Inbetriebnahme des Berliner Batterielabors in Deutschland: Fokus auf der Forschung zu Natrium-Ionen-Batterien und anderen nächsten Energiespeichertechnologien
2026-03-30 16:51
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Kürzlich gaben das Bundesinstitut für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam bekannt, dass die neue Forschungsplattform „Berlin Battery Lab“ offiziell in Betrieb genommen wurde. Das Labor widmet sich der Beschleunigung von Forschung, Entwicklung und Kommerzialisierung der nächsten Generation von Batterietechnologien, mit einem besonderen Fokus auf innovativen Durchbrüchen bei Natrium-basierten Batteriesystemen wie Natrium-Ionen-Batterien. Es zielt darauf ab, die Hindernisse zwischen Laborforschung und industrieller Anwendung zu überwinden.

Das Berlin Battery Lab bündelt die gesamte Wertschöpfungskette von Materialwissenschaft, Batterieentwicklung und Sicherheitstests und bildet eine integrierte Forschungs- und Entwicklungsbasis. Es deckt den gesamten Arbeitsablauf von der Entwicklung neuer Materialien über Batteriesysteminnovationen bis hin zur Herstellung von Prototypen ab. Die Forschungseinrichtungen sind für externe Kooperationen mit Wissenschaft und Industrie geöffnet. Das Kernziel ist es, den Zeitraum bis zur Marktreife innovativer Technologien zu verkürzen und Start-ups sowie Technologieunternehmen bei der Umsetzung ihrer Technologien zu unterstützen.

Ein zentraler Forschungsschwerpunkt des Labors sind Natrium-basierte Batteriesysteme, einschließlich Natrium-Ionen-Batterien. Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterien bieten Natrium-basierte Batterien Vorteile wie reichlich verfügbare Rohstoffe, niedrigere Kosten und eine bessere Nachhaltigkeit, was sie zu einer wichtigen alternativen Option für die globale Batterietechnologie macht. Das Labor befasst sich auch mit der Erforschung anderer neuer Batteriesysteme wie Lithium-Schwefel-Batterien und deckt so umfassend die nächste Generation von Energiespeichertechnologien ab.

Aufbau und Betrieb des Labors stützen sich auf die Stärken der drei beteiligten Institutionen und bilden ein kooperatives Innovationsmodell aus Wissenschaft, Industrie und Forschung: Die BAM bringt ihre Expertise in Batteriesicherheitstests und fortschrittlichen Energiematerialien ein. Die Humboldt-Universität zu Berlin verfügt über tiefgreifende Forschungserfahrung im Bereich Natrium-Ionen-Batterien und legt eine solide wissenschaftliche Grundlage. Das HZB besitzt Fähigkeiten in der Entwicklung von Lithium-Schwefel-Batteriesystemen und fortschrittlicher Charakterisierungstechnologie und kann die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II für hochpräzise elektrochemische Analysen nutzen.

Das Berlin Battery Lab erhält eine Finanzierung in Höhe von 24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Förderzeitraum 2026-2028. Die Bedeutung, die die deutsche Bundesregierung und das Land Berlin der Batterietechnologie beimessen, bietet der Forschungsarbeit kontinuierliche Impulse.

Während der Eröffnungszeremonie des Labors wurde Prof. Dr. Philipp Adelhelm von der Humboldt-Universität zu Berlin für seine Beiträge zur Batteriechemie, insbesondere im Bereich Natrium-Ionen-Batterien, mit dem Wilhelm-Ostwald-Preis der BAM ausgezeichnet. Die Inbetriebnahme des Berlin Battery Lab markiert einen wichtigen Schritt für Europa in der Forschung und Entwicklung von Natrium-basierten Batterien und anderen nächsten Energiespeichertechnologien und wird neue Impulse für die Diversifizierung und nachhaltige Entwicklung der globalen Batterieindustrie liefern.

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