Ein Expertenteam der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat kürzlich eine umfassende Bewertung des belgischen Aufsichtssystems für nukleare und Strahlensicherheit abgeschlossen und dessen kontinuierliche Bemühungen zur Stärkung der Sicherheit gewürdigt. Die Bewertung überprüfte die Umsetzung der im Jahr 2023 vorgeschlagenen Verbesserungsempfehlungen durch Belgien.

Die belgische Kernenergiepolitik hat wesentliche Anpassungen erfahren. Die Regierung hatte 2003 beschlossen, die Kernenergie bis 2025 schrittweise auslaufen zu lassen, aber dieses Gesetz wurde 2025 aufgehoben. Derzeit können die beiden in Betrieb befindlichen Blöcke an den Standorten Doel und Tihange bis 2035 weiterbetrieben werden, wobei die Möglichkeit für den Bau neuer Blöcke in der Zukunft geschaffen wurde. Diese Blöcke liefern etwa 34 % des Stroms des Landes.
Die Bewertung stellt fest, dass die belgische Aufsichtsbehörde ein hohes Maß an Professionalität und Transparenz gezeigt und bedeutende Fortschritte erzielt hat. Von den 17 Empfehlungen und 15 Anmerkungen, die 2023 vorgelegt wurden, sind bereits 8 Empfehlungen und 14 Anmerkungen erfolgreich abgeschlossen und geschlossen worden. Der Leiter der Aufsichtsbehörde erklärte, der Erfahrungsaustausch während dieser Bewertung sei äußerst wertvoll und trage zur kontinuierlichen Verbesserung bei. Der endgültige Bericht soll voraussichtlich in drei Monaten vorgelegt werden.









