Ein Konsortium von Herstellern wie BASF, BMW, CATL, Henkel und Siemens hat ein digitales Batteriepass-System namens Path.Era eingeführt. Dieser digitale Batteriepass soll lebenszyklusbezogene Daten zu Schlüsseltechnologien von Batterien sammeln und den Informationsaustausch zwischen Stakeholdern in der Wertschöpfungskette vereinfachen. EU-Verordnungen, die voraussichtlich 2027 in Kraft treten, werden digitale Produktpässe vorschreiben und so die Transparenz des Produktlebenszyklus in mehreren Branchen vorantreiben. Der Rahmen für den digitalen Batteriepass bietet strukturierte Aufzeichnungen, die Informationen wie Materialzusammensetzung und CO₂-Fußabdruck in einem standardisierten Format enthalten und in der Regel über einen QR-Code zugänglich sind.
Ab 2027 wird die EU digitale Produktpässe prioritär in Branchen wie Batterien, Textilien und Chemikalien einführen, mit einer vollständigen Umsetzung bis 2030. Der digitale Batteriepass als spezielle Kategorie dokumentiert umfassende Lebenszyklus- und Recyclinginformationen der Batterie und dient der Nachhaltigkeitsberichterstattung und -zertifizierung. Die Global Battery Alliance weist darauf hin, dass der digitale Batteriepass die Sammlung von Indikatoren und die Überprüfung von Nachhaltigkeitsdaten in der Lieferkette unterstützt. Die Verordnung schreibt vor, dass alle neuen Elektrofahrzeugbatterien, die in der EU verkauft werden, einen digitalen Batteriepass haben müssen, was Automobilhersteller dazu veranlasst, die Transparenz ihrer Lieferketten zu erhöhen.









