de.wedoany.com-Bericht: Der spanische Erneuerbare-Energien-Entwickler Ecoener hat kürzlich in Guatemala Stromabnahmeverträge (PPAs) mit einer Laufzeit von 15 Jahren unterzeichnet, um zwei Solar-Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 200 MWp zu bauen. Dieses Solarprojekt umfasst das 140-MWp-Kraftwerk Cocales und das 60-MWp-Kraftwerk La Hulera, die Anfang 2028 in Betrieb gehen sollen.
Diese beiden Solarprojekte werden Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) integrieren, eine Technologie, die in Guatemala erstmals in großen Photovoltaik-Anlagen zum Einsatz kommt. Das Projekt Cocales erhält ein 20-MW/80-MWh-Speichersystem, während La Hulera einen 10-MW/40-MWh-Batteriespeicher umfasst, um die Netzflexibilität und die Integration erneuerbarer Energien zu verbessern.
Die Verträge wurden im Rahmen einer großen Stromauktion in Guatemala vergeben, die 51 technische Angebote mit einer Gesamtkapazität von etwa 4,7 GW anzog. Die Aktion ist Teil des staatlichen Stromausbauplans zur Deckung des wachsenden heimischen Energiebedarfs. Luis de Valdivia, Vorsitzender von Ecoener, erklärte: „Diese Vertragsvergabe spiegelt die internationale Stärke von Ecoener und unsere Fähigkeit wider, in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu operieren. Die Integration von Speicherlösungen ist ein wichtiger Schritt, der dem Unternehmen höhere operative Effizienz und langfristigen Wert bringt und gleichzeitig die Stabilität des Stromsystems stärkt.“
Mit der Fertigstellung der Projekte Cocales und La Hulera wird die Betriebskapazität von Ecoener in Guatemala auf 362 MW steigen. Das Unternehmen befindet sich in einer Expansionsphase: 2025 wurden 253 MW ans Netz angeschlossen, wodurch die Gesamtkapazität auf 680 MW stieg. Unter Einbeziehung der im Bau befindlichen Projekte wird die globale Gesamtleistung von Ecoener voraussichtlich auf 815 MW anwachsen.
Neben Guatemala ist Ecoener in 13 weiteren Märkten in Amerika tätig, wie z.B. Kolumbien, der Dominikanischen Republik, Honduras und Panama, und führt Projekte in Europa und Asien durch. Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen ein Darlehen in Höhe von 43,1 Millionen US-Dollar von der von der französischen Entwicklungsagentur unterstützten Proparco für das 60-MW-Solar-Photovoltaik-Projekt Payita 1 in der Dominikanischen Republik.
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