de.wedoany.com-Bericht: Die Energiegesellschaft der argentinischen Provinz Córdoba (EPEC) hat kürzlich eine öffentliche Ausschreibung gestartet, um Unternehmen für die Entwicklung von drei Batteriespeicherkraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 100 Megawatt und 500 Megawattstunden im Rahmen des nationalen AlmaSADI-Plans auszuwählen. Diese Speicherprojekte werden an den Umspannwerken in Villa María, Isla Verde und Bialet Massé installiert. Das Angebotsfristende ist auf den 23. April festgelegt.
Das Ausschreibungsdokument legt die technischen Parameter für die einzelnen Standorte detailliert fest: Das BESS-System in Villa María muss eine Mindestleistung von 30 Megawatt und eine anfängliche Speicherkapazität von 150 Megawattstunden aufweisen. In Isla Verde muss das BESS-System 40 Megawatt Leistung und 200 Megawattstunden Speicherkapazität bieten, während es in Bialet Massé 30 Megawatt und 150 Megawattstunden sein müssen. In der Anfangsbetriebsphase müssen alle Projekte eine fünftstündige Energieabgabe gewährleisten. Ziel ist es, am Ende der 15-jährigen Betriebsdauer eine vierstündige Energieversorgung sicherzustellen.
Die Ausschreibungsunterlagen listen Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) als Referenztechnologie auf und weisen darauf hin, dass diese aufgrund ihrer Sicherheit, thermischen Stabilität und Lebensdauer für solche Anwendungen geeignet sind. Die Projektstruktur muss gemäß dem Modell „Bau, Management und Übertragung“ (BMT) gestaltet werden. Zu den berechtigten Teilnehmern gehören BESS-Projektentwickler, Investoren oder Integratoren sowie juristische Personen nach argentinischem Recht, vorübergehende Arbeitsgemeinschaften, Konsortien und andere gesetzlich zulässige Formen. Sie müssen jedoch bereits als Stromerzeugungsagenten für den Großhandelsmarkt zugelassen sein oder bereits Gewinner des AlmaGBA-Programms geworden sein.
Diese Ausschreibung ist Teil des AlmaSADI-Plans, der durch die Resolution Nr. 50/2026 des Energiesekretariats eingerichtet wurde, um durch nationale und internationale Ausschreibungen eine zusätzliche Stromspeicherkapazität von 700 Megawatt an kritischen Systemknotenpunkten zu schaffen. Offizielle Stellen gaben an, dass dies darauf abziele, die Zuverlässigkeit, Flexibilität und Betriebseffizienz des Stromnetzes zu verbessern und den argentinischen Energiewendeprozess zu unterstützen.
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