Einer der weltweit größten Industrie-Wärmepumpen erreicht BASF-Standort Ludwigshafen in Deutschland
2026-04-10 08:37
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de.wedoany.com-Bericht: Das Großprojekt einer Industrie-Wärmepumpe von BASF am Standort Ludwigshafen in Deutschland verzeichnet einen wichtigen Fortschritt: Ein Kernbauteil, ein Plattenfallfilmverdampfer mit einem Gewicht von 95 Tonnen und einer Länge von etwa 16 Metern, ist vor Ort eingetroffen und die Installation hat begonnen. Das Schlüsselteil wurde über Hunderte von Kilometern auf dem Wasserweg von Schwedt an der Oder zum Werkshafen transportiert und dann mit einem Schwerlastwagen zur Baustelle neben der Dampfspaltanlage gebracht.Industrie-Wärmepumpe

Nach ihrer Fertigstellung wird diese Industrie-Wärmepumpe eine der führenden Anlagen weltweit für die emissionsfreie Dampferzeugung sein. Der Plattenfallfilmverdampfer spielt dabei eine zentrale Rolle, da er prozessgeeigneten, sauerstofffreien Dampf erzeugen kann, der den strengen Anforderungen industrieller Anwendungen entspricht. Der erzeugte Dampf wird über das unternehmensweite Netz von BASF zu den Produktionsanlagen transportiert und dort als Energieträger genutzt.

Die erfolgreiche Anlieferung des Bauteils markiert den Abschluss eines entscheidenden logistischen Schrittes im Projekt. Diese von der österreichischen Firma GIG Karasek entworfene Komponente wurde speziell an die technische Umgebung des BASF-Standorts angepasst. Derzeit sind die bauliche Infrastruktur, einschließlich der Anlagenhalle und des Schaltanlagengebäudes, fertiggestellt und der Großteil der Rohrleitungen zur Dampfspaltanlage ist verlegt.

Die Industrie-Wärmepumpe wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben und kann jährlich bis zu 500.000 Tonnen CO₂-freien Dampf erzeugen, was einer thermischen Leistung von etwa 50 Megawatt entspricht. Der Dampf wird hauptsächlich für die Ameisensäureproduktion genutzt, wodurch voraussichtlich jährlich etwa 100.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden können. Die Treibhausgasemissionen könnten um bis zu 98 % reduziert werden. Die Wärmepumpe nutzt die Abwärme aus dem Kühlprozess der Dampfspaltanlage zur Dampferzeugung und erhöht so die Energieeffizienz.

Die Inbetriebnahme der Industrie-Wärmepumpe ist für Mitte 2027 geplant. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt mit bis zu 310 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms „Carbon Contracts for Difference“ (CCfD).

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