de.wedoany.com-Bericht: Das südkoreanische Satellitenstartdienstleistungsunternehmen INNOSPACE hat kürzlich bekannt gegeben, dass es in Südkorea als erstes Unternehmen eine stützstrukturfreie Titan-3D-Drucktechnologie kommerzialisiert hat. Dieses Verfahren ermöglicht die Herstellung hochpräziser Titanlegierungsbauteile ohne interne Stützstrukturen und erweitert damit das Geschäftsfeld des Unternehmens im Bereich der Deep-Tech-Fertigung.
INNOSPACE erklärte, dass diese stützstrukturfreie Titan-3D-Drucktechnologie zur Herstellung komplexer gekrümmter Strukturen wie Kugel- oder Kuppelformen geeignet ist, beispielsweise für Satellitentreibstofftanks. Sie trage dazu bei, die Arbeitszeit zu verkürzen und die Herstellungskosten zu senken. Die Technologie basiert auf den im HANBIT-Trägerraketenprojekt gesammelten Fertigungsfähigkeiten des Unternehmens und wird nun für kommerzielle Fertigungsanwendungen genutzt.

Bei der traditionellen metallischen additiven Fertigung benötigen Bauteile normalerweise Stützstrukturen, um Verformungen zu reduzieren. Dies erhöht jedoch den Nachbearbeitungsaufwand, verlängert die Produktionszeit und schränkt den Gestaltungsspielraum ein. INNOSPACE gibt an, durch die Einführung von Prozesskontrolltechnologien in eine standardmäßige Laser-Powder-Bed-Fusion (LPBF)-Umgebung einen stützstrukturfreien Titan-3D-Druck realisiert zu haben. Dabei bleibe die Produktqualität und strukturelle Stabilität erhalten, und auch die Herausforderung der thermischen Verformung von Titan werde bewältigt.
INNOSPACE hat bereits im Dezember an ein südkoreanisches Luft- und Raumfahrtunternehmen mit diesem Verfahren hergestellte Bauteile geliefert und damit eine praktische Validierung abgeschlossen. Das Unternehmen gibt an, dass die Herstellungszeit durch den stützstrukturfreien Titan-3D-Druck um das 2,5-fache verkürzt und die Kosten um bis zu 40 % gesenkt werden können. Die erhöhte Gestaltungsfreiheit biete zudem mehr Möglichkeiten für Leichtbau und Leistungsoptimierung und helfe dabei, die Anforderungen von Kunden aus Bereichen wie Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung zu erfüllen.
Anfang dieses Jahres ist INNOSPACE auch in den Bereich der additiven Automobilfertigung eingetreten und hat eine Partnerschaft mit Hyundai Motor geschlossen, um diesem die integrierte additive Fertigungsüberwachungslösung INNO AM-X bereitzustellen.
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