de.wedoany.com-Bericht: Zur Unterstützung der Einführung der „Neue Klasse“-Modellreihe baut BMW eine Montagefabrik für Hochvolt-Batterien in Irlbach-Straßkirchen, Deutschland. Die Fabrik plant, digitale Zwillinge zu nutzen, um die Produktionsabläufe zu optimieren und die Fertigungsstandorte in Dingolfing, Regensburg und München mit Antriebsbatterien zu versorgen. Dr. Markus Fallböhmer, Senior Vice President der Batterieproduktion bei BMW, erklärt: „Wir setzen auf schlanke, hochintelligente Produktionsprozesse und nutzen digitale Zwillinge, um diese Prozesse zu planen, zu trainieren und zu optimieren.“
Die Fabrik ist darauf ausgelegt, täglich 1.000 Batterien zu produzieren, und folgt strikt dem Null-Fehler-Prinzip. Durch die Einführung der sechsten Generation zylindrischer Batteriezellen vollzieht die Batteriearchitektur einen Wandel vom traditionellen Modulaufbau hin zu einem „Cell-to-Pack“-Ansatz, wodurch die Energiedichte um 20 % gesteigert wird. Während der Bauphase nutzt das Projektteam digitale Zwillinge, um eine Echtzeit-Synchronisation zwischen der physischen Struktur und den Planungsdaten zu erreichen. Die Projektleiterin Sabrina Kugler sagt: „Wir erstellen den digitalen Zwilling nicht nur in der Planungsphase, sondern verfolgen und synchronisieren auch die errichteten Strukturen mit den Planungsdaten. Die Rückführung der final realisierten Struktur in den digitalen Zwilling ermöglicht angemessene Service- und Wartungsarbeiten während des Betriebs.“

Neben der Steigerung der Produktionskapazität legt das Projekt großen Wert auf Kreislaufwirtschaft. BMW arbeitet mit Recyclingunternehmen zusammen, um Altbatterien in hochwertige Metalle umzuwandeln und diese wieder in die Produktion einzubringen. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen ein Kompetenzzentrum für das Recycling von Batteriezellen, das mechanische Zerlegungsprozesse nutzt, um Produktionsrückstände zurückzugewinnen. Dieses ganzheitliche Lebenszyklusmanagement, kombiniert mit den präzisen Daten, die digitale Zwillinge liefern, wird dem Unternehmen helfen, sein Ziel einer Netto-Null-Wertschöpfungskette bis 2050 zu erreichen und die Effizienz der Zusammenarbeit innerhalb des Produktionsnetzwerks sicherzustellen.
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