de.wedoany.com-Bericht: Das Normalspur-Eisenbahnprojekt von Kampala nach Malaba in Uganda gewinnt durch US-Finanzierungsquellen wieder an Fahrt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beträgt 3,19 Milliarden US-Dollar. Die ugandische Regierung hat die Citibank mit der Kapitalbeschaffung beauftragt und führt Gespräche mit der Weltbank über den finanziellen Abschluss. Zuvor war das Projekt aufgrund von Finanzierungsproblemen lange verzögert worden. Uganda hat seine Finanzierungsstrategie angepasst und wendet sich nun einem von den USA unterstützten Konsortialkredit und einem Modell der multilateralen Zusammenarbeit zu.

Das Eisenbahnprojekt erstreckt sich über etwa 272 Kilometer und verbindet die ugandische Hauptstadt Kampala mit Malaba an der kenianischen Grenze. In Zukunft soll es an das kenianische Eisenbahnnetz und den Hafen von Mombasa angeschlossen werden. Diese Strecke zielt darauf ab, die Logistikkosten in Uganda zu senken, den Frachtverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern und den Verkehrsdruck zu verringern. Im Jahr 2024 vergab Uganda den Bauauftrag an das türkische Unternehmen Yapi Merkezi. Vorarbeiten haben bereits begonnen, der vollständige Bau kann jedoch erst nach Abschluss der Finanzierung aufgenommen werden.
Das ugandische Normalspur-Eisenbahnprojekt ist ein Schlüsselelement für die regionale Integration Ostafrikas. Es ist geplant, Kenia, Uganda und die Demokratische Republik Kongo zu verbinden, um den innerafrikanischen Handel zu fördern. Der Wechsel der Finanzierungsquelle spiegelt den Trend wider, dass afrikanische Infrastrukturprojekte nach diversifizierten Finanzierungsquellen suchen. Multilaterale Institutionen und westliche Finanzinstitute sind zunehmend beteiligt. Der regionale Eisenbahnbau schreitet ebenfalls voran; beispielsweise sind auf Teilabschnitten der tansanischen Normalspur-Eisenbahn bereits über 63 % fertiggestellt, was zeigt, dass Ostafrika seine grenzüberschreitende Konnektivität verstärkt.
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