de.wedoany.com-Bericht: Das Klima-Technologieunternehmen Eclipse Energy hat die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit dem multinationalen Ingenieur- und Beratungsunternehmen Wood bekannt gegeben, um die Wasserstoffproduktion aus erschöpften Öl- und Gaslagerstätten auszuweiten und zu kommerzialisieren.
Eclipse Energy, ein auf Geowissenschaften und Lagerstättentechnik spezialisiertes Unternehmen, wird die kommerziellen Projekte leiten, während Wood für das Projektdesign, die mikrobiologische Unterstützung und die Analyse der Wasserstoff-Gestehungskosten verantwortlich ist. Beide Parteien planen, verlassene Ölfelder in unterirdische Bioreaktoren umzuwandeln und dabei die vorhandene Infrastruktur für die Produktion von kostengünstigem Wasserstoff zu nutzen, um die hohen Investitionsausgaben einer Neuerschließung zu vermeiden.

Prabhdeep Singh Sekhon, CEO von Eclipse Energy, erklärte in einer Stellungnahme: „Die Ausweitung der Wasserstoffproduktion erfordert mehr als nur Innovation – sie erfordert Pragmatismus. Indem wir verlassene Ölfelder in produktive Wasserstoffanlagen umwandeln, können wir einen wirtschaftlich und betrieblich gangbaren Weg aufzeigen.“
Die beiden Unternehmen gaben bekannt, dass dieser technologische Ansatz die Wasserstoffproduktion zu Kosten von weniger als 0,50 US-Dollar pro Kilogramm und einer Kohlenstoffintensität von 0,35 kg CO₂ pro kg Wasserstoff ermöglichen könnte, ohne dass Trinkwasser benötigt wird. Laut der Internationalen Energieagentur liegen die Kosten für die Wasserstoffproduktion aus Erdgas bei den Erdgaspreisen in den meisten Regionen zwischen 0,50 und 1,70 US-Dollar pro kg, während die Kosten für die Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien zwischen 3 und 8 US-Dollar pro kg betragen.
Dan Carter, President of Consulting bei Wood, erklärte: „Diese Technologie hat das Potenzial, die Lebensdauer reifer Anlagen und Ölfelder zu verlängern und gleichzeitig eine skalierbare, kohlenstoffarme Wasserstoffquelle bereitzustellen.“
Derzeit werden weltweit etwa 95 % des Wasserstoffs durch Dampfreformierung von Erdgas hergestellt, einem kohlenstoffintensiven Verfahren. Der technologische Ansatz von Eclipse Energy versucht, die unterirdischen Eigenschaften erschöpfter Lagerstätten zu nutzen, um gleichzeitig Wasserstoff zu produzieren und zu speichern, wodurch die Abhängigkeit von bodengestützten Verdichtungsanlagen verringert wird. Die beiden Unternehmen planen, im ersten Halbjahr dieses Jahres die Ergebnisse zu den Wasserstoff-Gestehungskosten und der Kohlenstoffintensität aus dieser Zusammenarbeit zu veröffentlichen.
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