Blue Moon Metals genehmigt Bau eines norwegischen Kupferbergwerks und Wiederaufnahme des Wolframbergwerks in Nevada, USA
2026-04-29 10:34
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de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen Blue Moon Metals hat in dieser Woche den Bau des Kupfer-Gold-Silber-Bergwerks Nussir im Norden Norwegens mit einem Kapitalaufwand von 184 Millionen US-Dollar (etwa 252 Millionen kanadische Dollar) genehmigt. Gleichzeitig wird die Wiederaufnahme des Wolframbergwerks Springer im US-Bundesstaat Nevada in Angriff genommen. Das Unternehmen finanziert das Projekt durch eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 150 Millionen kanadischen Dollar und strebt den Wandel vom Entwickler zum Erbauer an. Das Nussir-Bergwerk ist ein Untertagebau mit einer Tageskapazität von 6.000 Tonnen Erz, einer Förderdauer von 13 Jahren und einer ersten Produktion, die für das dritte Quartal 2027 erwartet wird.

Das Nussir-Bergwerk verfügt über nachgewiesene und angedeutete Ressourcen von 28,72 Millionen Tonnen mit einem Kupfergehalt von 1,02 %, einem Goldgehalt von 0,12 g/t und einem Silbergehalt von 12,3 g/t. Laut Machbarkeitsstudie weist das Projekt bei einem Abzinsungssatz von 8 % einen Nettobarwert (nach Steuern) von 235 Millionen US-Dollar und einen internen Zinsfuß von 19 % aus. Das Unternehmen plant, ab der zweiten Jahreshälfte 2027 jährlich etwa 19.000 Tonnen Kupferkonzentrat zu produzieren. Auf Basis der Konsenspreise wird ein durchschnittlicher jährlicher freier Cashflow von 77 Millionen US-Dollar erwartet. Das Projekt befindet sich in einem Industriegebiet auf einer Brachfläche (Brownfield) und verfügt über eine Infrastruktur wie einen 132-kV-Anschluss für erneuerbaren Strom und einen eisfreien Hafen. Die Betriebs- und Tailings-Genehmigungen wurden bereits erteilt.

Die Wiederaufnahme des Wolframbergwerks Springer wird voraussichtlich rund 50 Millionen US-Dollar kosten und soll im vierten Quartal 2027 die Produktion wieder aufnehmen. Blue Moon gibt an, dass der Wolframpreis innerhalb von sieben Monaten von 500 US-Dollar pro Tonne auf 3.000 US-Dollar gestiegen sei und Springer damit zum einzigen bedeutenden Wolframproduzenten in Nordamerika werden könnte. Der Analyst William Jones von Canaccord Genuity wies darauf hin, dass die westlichen Volkswirtschaften weiterhin von Importen abhängig seien, die Lieferkette stark konzentriert sei und bis 2030 mit einem strukturellen Defizit gerechnet werde. Die historischen Ressourcen von Springer belaufen sich auf 322.000 Tonnen Wolframtrioxid (Gehalt 0,537 %), wobei das Unternehmen betont, dass es sich hierbei um historische Daten handelt, die nicht als aktuelle Ressourcen betrachtet werden dürfen.

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