de.wedoany.com-Bericht: Deutschland Der Industrieanlagenhersteller Grenzebach treibt seine geschäftliche Neuausrichtung voran und trennt die Bereiche Additive Fertigung und Rührreibschweißen in eigenständig registrierte Unternehmen ab. Ziel dieser Anpassung ist es, den einzelnen Geschäftseinheiten mehr operative Eigenständigkeit zu verleihen, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und sie näher an die kommerziellen Anforderungen der Zielmärkte heranzuführen.

Die beiden neu gegründeten Unternehmen werden organisatorisch weiterhin der Konzernmutter Grenzebach Maschinenbau GmbH zugeordnet sein. Der Umstrukturierung ging eine Phase messbaren Wachstums in beiden Geschäftsfeldern voraus. Konzernchef Steven Althaus erklärte, beide Bereiche hätten im vergangenen Jahr ihr Wachstumspotenzial unter Beweis gestellt, wobei die Additive Fertigung ein Plus von fast 20 Prozent erzielte und das Rührreibschweißen seine starke Entwicklung der Vorjahre fortsetzte. Die neue Organisationsstruktur bilde die Grundlage, um die Dynamik weiter zu verstärken und Kunden noch effektiver zu unterstützen.

Grenzebach weist darauf hin, dass die eigenständige Architektur jedem Geschäftsbereich helfen wird, seine technologische Expertise weiterzuentwickeln und Produkte noch direkter auf die jeweiligen Kundengruppen zuzuschneiden. Die Umstrukturierung erfolgt auf administrativer, nicht auf operativer Ebene. Die bestehenden Standorte und Personalstrukturen bleiben unverändert, beide neuen Firmen werden weiterhin in Hamlar tätig sein. Design-, Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten für Additive Fertigung und Rührreibschweißen bleiben am Standort Hamlar gebündelt, der weiterhin das zentrale Drehkreuz des Konzerns für diese beiden Technologiebereiche darstellt. Grenzebach ist einer der Partner im BMW-Projekt POLYLINE, das erfolgreich eine großserientaugliche, automatisierte Fertigungslinie für Polymerbauteile mittels Additiver Fertigung realisiert hat.
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