de.wedoany.com-Bericht: Heidelberg Materials UK liefert 430 Tonnen kohlenstoffarmen Asphalt für einen 1,2 Kilometer langen Abschnitt des Padiham Greenway-Radwegs in der Nähe von Burnley. Im Vergleich zu Standard-Heißasphalt reduziert das Projekt den CO₂-Fußabdruck um mindestens 25 Prozent und spart 5,6 Tonnen CO₂-Emissionen ein. Der Abschnitt, der früher die Eisenbahnlinie von Burnley nach Padiham war, gehört heute zum National Cycle Network und wird von National Highways finanziert. Die Arbeiten werden von BDS Yorkshire im Auftrag des Walk Wheel Cycle Trust durchgeführt, der für die tägliche Instandhaltung der Strecke verantwortlich ist.
Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, empfahl Heidelberg Materials den Einsatz seines CarbonLock-biogenen Asphalts (CarbonLock biogenic asphalt) und verwendete lokale Gesteinskörnungen aus dem Steinbruch Coldstones in Pateley Bridge. Im Vergleich zu Standard-Heißasphalt reduziert diese Lösung den CO₂-Fußabdruck um mindestens 25 Prozent, während die Verwendung lokaler Materialien die Emissionen aus dem Transport weiter senkt. Die Bauarbeiten wurden mit der Brückensanierung über den River Calder koordiniert, wodurch die gesamte Sperrzeit verkürzt und die Strecke so schnell wie möglich wieder geöffnet werden konnte. Das Bindemittel des CarbonLock-Asphalts enthält biogene Materialien, die während ihres Lebenszyklus Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen und speichern. Selbst nach dem Ende der Lebensdauer der Fahrbahndecke und deren Recycling bleibt das CO₂ dauerhaft im Asphalt „eingeschlossen“.
James Playford, Regional Director Asphalt bei Heidelberg Materials UK, erklärte, dass sie als Hauptlieferant von BDS Yorkshire im Norden eine kohlenstoffarme Lösung bereitgestellt haben, ohne die für diese stark frequentierte Gemeindestraße erforderlichen Asphalteigenschaften zu beeinträchtigen. Er betonte, dass die kooperative Herangehensweise des Kunden entscheidend war, um die Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und das Projekt voranzutreiben. Danny Morris, Network Development Manager des Walk Wheel Cycle Trust, ergänzte, dass die neuen Verbesserungen den Radweg barrierefreier machen und ihn für Rollstuhlfahrer, Nutzer anderer Mobilitätshilfen sowie Radfahrer und Fußgänger zugänglicher gestalten. Diese stark genutzte Strecke werde sich positiv auf das Leben der örtlichen Gemeinschaft auswirken.
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