Europäisches Energieunternehmen erhält 228 Millionen Euro aus Deutschland für 150-Megawatt-Wasserstoffkapazität in Dänemark
2026-06-02 15:50
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die European Energy hat von der deutschen Regierung Fördermittel in Höhe von bis zu 228 Millionen Euro (ca. 265,85 Millionen US-Dollar) erhalten. Die Mittel stammen aus dem deutschen Wasserstoff-Auktionsprogramm im Rahmen der Europäischen Wasserstoffbank (EHB).

Das Unternehmen ist eines von drei ausgewählten Projekten dieser Auktion. Die Mittel werden für den Bau einer zusätzlichen Wasserstoffkapazität von 150 Megawatt in Dänemark verwendet. Rene Alcaraz Frederiksen, Executive Vice President und Leiter des PTX-Geschäfts bei European Energy, erklärte, dass diese Unterstützung dazu beitrage, den Ausbau der Wasserstoffkapazität in Verbindung mit Kassø voranzutreiben und die europäische Infrastruktur für erneuerbare Kraftstoffe zu stärken.

Die Auktion ist Teil der deutschen Strategie zur Förderung der Entwicklung und des Imports von erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten, um die Dekarbonisierung der europäischen Industrie und des Verkehrssektors zu unterstützen. Die Europäische Wasserstoffbank wurde von der Europäischen Kommission eingerichtet, um durch wettbewerbliche Auktionen und gezielte Unterstützung die Kostenlücke zwischen der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff und der Marktnachfrage zu schließen.

European Energy weist darauf hin, dass die Nachfrage nach erneuerbarem Wasserstoff und seinen verwandten Produkten wie E-Methanol wächst, insbesondere in der Schifffahrt und in industriellen Prozessen, die vor Herausforderungen bei der direkten Elektrifizierung stehen. Das Unternehmen gibt an, dass das Marktinteresse nach einer kürzlichen Überprüfung der deutschen Gesetzgebung gestiegen sei. Die Vorschrift verlangt, dass bis 2026 mindestens 0,1 % aller Straßenkraftstoffe auf dem deutschen Markt aus erneuerbaren Kraftstoffen nicht-biologischen Ursprungs bestehen müssen, bis 2030 steigt dieser Anteil auf 1,5 % und bis 2040 auf 10 %.

European Energy ist der Ansicht, dass diese Auszeichnung die Bedeutung der Förderung der Pläne für eine Wasserstoffpipeline zwischen Dänemark und Deutschland unterstreicht. Das Unternehmen erwartet weitere Fortschritte bei dem Pipeline-Projekt, da sowohl die dänischen Produzenten als auch die deutschen Abnehmer ihr Engagement für den Markt verstärken. Frederiksen forderte die künftige dänische Regierung auf, sich zum Bau einer Wasserstoffinfrastruktur zu verpflichten, um die Produkte zu den deutschen Abnehmern zu transportieren.

Derzeit betreibt European Energy in Dänemark zwei Power-to-X (PTX)-Anlagen, darunter eine Produktionsanlage für grünen Wasserstoff in Esbjerg sowie die E-Methanol-Anlage in Kassø, die gemeinsam mit Mitsui & Co. betrieben wird. Das PTX-Projektportfolio des Unternehmens erstreckt sich über Europa, Nordamerika, Brasilien und Australien. Darüber hinaus hat European Energy kürzlich in der Nähe von Vizzini auf Sizilien, Italien, mit dem Bau eines 225,5-Megawatt-Agro-Photovoltaik-Projekts begonnen. Die endgültige Investitionsentscheidung für dieses Projekt belief sich auf über 200 Millionen Euro und wird als das bislang größte Agro-Photovoltaik-Projekt Italiens beschrieben.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com

relevante Produkte