Frachtvolumen der Russischen Eisenbahn im Mai erreicht 95 Mio. Tonnen – Getreidefracht steigt um das 1,7-Fache im Jahresvergleich
2026-06-02 16:44
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de.wedoany.com-Bericht: Nach Angaben der Russischen Eisenbahngesellschaft (ОАО «РЖД») stieg das Frachtvolumen auf ihrem Schienennetz im Mai um 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr auf 95 Millionen Tonnen. Getreide gehörte zu den wichtigsten Güterkategorien, die das Wachstum in diesem Monat antrieben. Auch in der kumulierten Frachtmenge von Januar bis Mai belegte Getreide einen Spitzenplatz.

Foto: Александр Плонский / "Агроэксперт"

In einer Mitteilung erklärte die Russische Eisenbahn, dass die Haupttreiber des Frachtwachstums im Mai unter anderem Kohle (plus 4,7 % gegenüber Mai 2025), Getreide (plus 1,7-fach), farbige Erze (mindestens 15 %) sowie Forstgüter (plus 1,8 %) und Zement (plus 4 %) waren, die ebenfalls in den Wachstumsbereich eintraten.

Das Transportvolumen der Exportgüter in östlicher Richtung stieg im Mai um 9,6 % im Jahresvergleich auf 14,4 Millionen Tonnen. Besonders signifikant war der Anstieg bei Getreide mit dem 6,2-Fachen; Düngemittel stiegen um das 2,8-Fache, Erdölprodukte um 46,8 %, Kohle um 4,9 %, Eisenmetalle um 50,1 % und farbige Erze um 28,9 %.

Allerdings lag die kumulierte Frachtmenge des Russischen Eisenbahnnetzes von Januar bis Mai 2026 weiterhin im negativen Bereich bei 458,7 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 1,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Im gleichen Zeitraum sank das Transportvolumen von chemischen und mineralischen Düngemitteln um 2,2 % auf 29,4 Millionen Tonnen; die Getreidefracht wuchs hingegen mit Rekordgeschwindigkeit und stieg von Januar bis Mai kumuliert um 58,8 % auf 14,2 Millionen Tonnen.

Nach zuvor veröffentlichten Daten stieg das jährliche Transportvolumen von chemischen und mineralischen Düngemitteln im Netz der Russischen Eisenbahn im Jahr 2025 um 3,8 % auf 70,3 Millionen Tonnen; die Getreideversandmenge sank dagegen um 12,2 % auf 27,4 Millionen Tonnen, obwohl die monatlichen Daten seit August 2025 kontinuierlich stiegen – im August um 8 %, im September um 4,6 %, im Oktober um 22,6 %, im November um 26,4 % und im Dezember um 34,1 %.

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