2026: Erste schwimmende Solarplattform von BlueNewables in Spanien zu Wasser gelassen
2026-06-02 17:34
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de.wedoany.com-Bericht: Dem spanischen Unternehmen für erneuerbare Energien BlueNewables ist mit dem Zuwasserlassen der ersten Plattform seiner schwimmenden Offshore-Solartechnologie PV-bos ein entscheidender Schritt zur kommerziellen Nutzung der Solarenergie auf See gelungen.

Die Plattform trägt den Namen „Paiporta“ und gedenkt damit der Opfer des DANA-Unwetters. Der Stapellauf erfolgte am 18. Mai 2026 in den Anlagen der Werft San Enrique in Vigo, Spanien. In den kommenden Wochen werden Ingenieure die Inbetriebnahme und letzten Vorbereitungen abschließen, bevor die Konstruktion nach Valencia geschleppt wird, um unter offenen Meeresbedingungen betrieblich validiert zu werden.

Die Plattform trägt den Namen Paiporta.

Das PV-bos-System wurde speziell für den Einsatz in küstennahen Gewässern und Hafenumgebungen entwickelt und zielt darauf ab, den zunehmenden Wettbewerb um verfügbare Landflächen für die Solarenergieexpansion zu entschärfen. Bernardino Cuñago, Mitgründer und CEO des Unternehmens, erklärte, dass der Stapellauf der Paiporta-Plattform BlueNewables zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der schwimmenden Offshore-Solarenergie mache und die industrielle und technologische Fähigkeit Galiciens und Spaniens unter Beweis stelle, internationale innovative Energielösungen anzuführen.

Nach Angaben des Unternehmens können schwimmende Offshore-Solaranlagen ungenutzte Meeresgebiete nutzen, um die Energiewende zu beschleunigen, und Hybridprojekte für erneuerbare Energien unterstützen, die parallel zu schwimmenden Offshore-Windparks betrieben werden. Durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur wird die Energieproduktion an einem einzigen Standort maximiert. Der Stapellauf nutzte die großen Kräne der Werft für eine komplexe Hebeoperation, um die Plattform sicher ins Wasser zu setzen.

Die Benennung der Plattform gedenkt der Opfer des verheerenden DANA-Unwetters, das am 29. Oktober 2024 die valencianische Gemeinschaft in Spanien heimsuchte. Der Sturm forderte 223 Todesopfer und zwang 15.000 Einwohner zur Flucht. Das Projekt bietet der spanischen Werftindustrie auch die Möglichkeit, in den Bereich der erneuerbaren Energien einzusteigen. Das Projekt wurde von mehreren spanischen Institutionen unterstützt, darunter das Institut für Energiediversifizierung und -einsparung (IDAE) im Rahmen des RENMARINAS-Programms, und es gab Kooperationen mit SOERMAR und Astilleros San Enrique.

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