Brasilianischer Inpasa senkt Treibhausgasemissionsintensität um 59 %
2026-06-03 11:20
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Die brasilianische Getreide-Ethanol-Bioraffinerie Inpasa gab bekannt, dass ihre Treibhausgasemissionsintensität im Vergleich zum Basisjahr 2021 um 59 % gesenkt wurde. Das Unternehmen teilte mit, dass durch diese Emissionsminderung die CO₂-Emissionen pro verarbeiteter Tonne Mais auf 6,845 Kilogramm gesunken seien.

Wie Inpasa die Treibhausgasemissionen um 59 % reduziert

de.wedoany.com-Bericht: Die Verbesserung der Umweltleistung des Unternehmens spiegelt sich direkt in der Energiestruktur wider: Über 99 % der in den einzelnen Werken verbrauchten Energie stammen aus erneuerbaren Quellen. Im Jahr 2025 weitete Inpasa die Ausgabe von Dekarbonisierungszertifikaten (CBIO) um 73 % aus und gab insgesamt über 2,23 Millionen Stück aus. Im vergangenen Jahr erzeugte das Unternehmen durch seine saubere Energiematrix über 2.080 Gigawattstunden sauberen Strom. In der industriellen Produktion verwenden Mehrstoffkessel regionale Biomassebrennstoffe, beispielsweise Açaí-Kerne und Babassu-Rückstände im Werk Balsas (Maranhão) sowie Brachiaria-Gras im Produktionsprozess von Luís Eduardo Magalhães (Bahia). Gleichzeitig investiert das Unternehmen stark in Solarenergie und verfügt über moderne Photovoltaikparks in Sinop (Mato Grosso) und Dourados (Mato Grosso do Sul), in denen über 23.000 Solarmodule installiert sind, die jährlich genug Strom für etwa 10.000 Haushalte erzeugen. Diese Maßnahmen reduzieren den Verbrauch fossiler Brennstoffe und stärken die lokale Wertschöpfungskette. Inpasa konzentriert sich auf die vollständige Wiederverwertung von Ressourcen; der Betrieb stellt sicher, dass 100 % des Abwassers vollständig behandelt werden, wodurch Boden und Wasserressourcen in den Betriebsgebieten geschützt werden.

Die Bioraffinerie setzt fortschrittliche Kreislaufwirtschaftstechnologien ein. Im Werk Dourados nutzt eine Biogasanlage das Abwasser aus der Neutralethanol-Produktion zu 100 % wieder und erzeugt Biogas zur Versorgung von Industriekesseln.

Der Weltumwelttag am 5. Juni eines jeden Jahres soll die globale Diskussion über den Klimawandel und die Dringlichkeit der Energiewende verstärken. Vor diesem Hintergrund bestätigt der von Inpasa veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht 2025 die Auswirkungen der großflächigen Anwendung der Kreislaufwirtschaft. Allan Henrique Pedrosa, Manager für Unternehmensnachhaltigkeit bei Inpasa, erklärte, der Weltumwelttag sei nicht nur ein Tag der Reflexion, sondern auch ein Tag der Abrechnung über die tatsächlichen Auswirkungen der Industrie auf den Planeten. Bei Inpasa sei das Modell „Lebensmittel + Kraftstoff + Futtermittel" der Motor der modernen Nachhaltigkeit. Das Unternehmen maximiere den Wert jedes Getreidekorns, um saubere Energie zu erzeugen, senke durch hochwertiges DDGS (Trockenschlempe mit löslichen Bestandteilen) die globalen Kosten für tierisches Eiweiß und reduziere den ökologischen Fußabdruck erheblich. Die Senkung der Emissionsintensität um 59 % bei gleichzeitiger Produktionsausweitung belege, dass die zukünftige globale Energiewende über die brasilianischen Bioraffinerien führen müsse. Aus Anlass des Weltumwelttags wird das Unternehmen in allen seinen Werken besondere soziale und umweltbewusste Sensibilisierungsaktionen durchführen.

Intern werden die Mitarbeiter an Themenausstellungen zu Energie, Wasser, Abfall, Logistik und Rückverfolgbarkeit teilnehmen und sich über Kreislaufwirtschaftsinitiativen informieren, die in Zusammenarbeit mit spezialisierten Abfallverwertungsunternehmen entwickelt wurden. Extern führt das Unternehmen das Projekt „Hüter der Erde" durch, das Umweltbildungsaktivitäten für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren in städtischen und staatlichen Schulen anbietet, mit Schwerpunkt auf Klimawandel, verantwortungsvollem Konsum und der Förderung einer neuen Generation, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt.

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