de.wedoany.com-Bericht: Der schwedische unabhängige Stromerzeuger Svea Solar Utility hat von der Eiffel Investment Group und der Arkéa Asset Management eine Finanzierung in Höhe von 185 Millionen Euro (etwa 215,4 Millionen US-Dollar) erhalten. Diese Mittel sollen für die Entwicklung des größten Solarstromprojekts des Landes verwendet werden.
Nach Ansicht des Unternehmens wird diese Finanzierung auf Holding-Ebene speziell für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Solarstromanlagen und Batteriespeichersystemen (BESS) in Schweden eingesetzt. Derzeit verfügt Svea Solar Utility in Schweden über eine Solarstromkapazität von 220 Megawatt, die sich entweder im Betrieb oder im Bau befindet, darunter ein 120-Megawatt-Projekt, das nach seiner kommerziellen Inbetriebnahme das größte Solarkraftwerk Schwedens sein wird – mit einer Kapazität, die knapp über dem im letzten Jahr in Betrieb genommenen 100-Megawatt-Hultsfred-Projekt von Alight liegt.

Pieter Godderis, Managing Director von Svea Solar Utility, erklärte, dass institutionelles Kapital im aktuellen Finanzierungsumfeld eher zu Plattformen mit nachgewiesener Umsetzungsstärke und Größe tendiere. Diese Finanzierung sei ein entscheidender Grundstein, um das Betriebsportfolio in den nächsten fünf Jahren auf über 2 Gigawatt auszubauen, und stärke gleichzeitig die finanzielle Stabilität des Unternehmens sowie die langfristige Zuverlässigkeit, die von seinen Stromabnahmevertragspartnern (PPA) erwartet werde.
Auf dem letzten Monat in London stattgefundenen Gipfel für erneuerbare Energien – Beschaffung und Einnahmen – standen private Finanzierungsmechanismen für erneuerbare Energien in Europa im Mittelpunkt. Der Gipfel wurde von Solar Media, dem Herausgeber von Photovoltaik-Technologie (PV Tech), veranstaltet. Die teilnehmenden Experten betonten, dass angesichts der zunehmend komplexen Projekte für erneuerbare Energien in Europa, die immer häufiger Co-Location-Technologien wie Solar plus Speicher nutzen, „komplexere" Investitions- und Handelsmechanismen erforderlich seien, um den maximalen Wert daraus zu ziehen. Die technische Zusammensetzung der eigenen Projekte von Svea Solar Utility spiegelt diesen Trend wider.
Gleichzeitig gab Svea Solar bekannt, dass sein Mehrheitsaktionär, die schwedische Private-Equity-Gesellschaft Altor, Svea Solar Utility ausgliedern werde, um es zu einer „vollständig unabhängigen Einheit" zu machen, die direkt von Altor verwaltet wird. Der Name des neuen Unternehmens werde später in diesem Jahr bekannt gegeben. Svea Solar Utility ist die Tochtergesellschaft von Svea Solar im Versorgungsmaßstab. Laut Informationen der Gruppe auf LinkedIn habe das Unternehmen zuvor „weitgehend unabhängig" von der breiteren Svea Solar-Gruppe operiert. Mattias Ringqvist, CEO von Svea Solar, erklärte, dass die Verbesserungen bei Rentabilität und Kundenzufriedenheit die Grundlage für ein stabiles langfristiges Wachstum gelegt hätten, das auf der Energielösung Sunbeam (dem virtuellen Kraftwerksprogramm des Unternehmens) basiere. Vor diesem Hintergrund sei es ein logischer Schritt, das Geschäft weiter zu vereinfachen und zu straffen.
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