Siemens stellt Referenzdesign für 136-Megawatt-Stromarchitektur für NVIDIA-KI-Fabrik vor
2026-06-05 09:23
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de.wedoany.com-Bericht: Siemens hat in Zusammenarbeit mit NVIDIA und Fluence sowie unter Berücksichtigung der auf nVent abgestimmten Designansätze ein elektrisches, stromtechnisches und steuerungstechnisches Referenzdesign für die NVIDIA DSX Vera Rubin entwickelt. Dieses richtet sich an Hyperscaler-Cloud-Anbieter, Colocation-Anbieter und spezialisierte Cloud-Infrastruktur-Anbieter.

Mit der Expansion von KI-Fabriken im Rechenzentrumsbereich verändern Plattformen wie die NVIDIA Vera Rubin NVL72 die Infrastrukturanforderungen, insbesondere in Bezug auf Stromversorgung und Kühlung. Bei der Bewertung neuer Technologien müssen Eigentümer und Betreiber Fragen zu Standortwahl, Netzanschlussstrategien, Kapitalplanung und Bereitstellungszeiträumen klären.

Das Referenzdesign ist auf eine Gesamtanlagenkapazität von 136 Megawatt und eine IT-Last von 100 Megawatt ausgelegt. Es bietet für die NVIDIA DSX Vera Rubin NVL72 einen elektrischen, stromtechnischen und steuerungstechnischen Rahmen – vom Netzanschluss mit einer Nennspannung von 34,5 kV über die Mittelspannungsverteilung, modulare Niederspannungs-Strommodule bis hin zur Rack-Schnittstelle. Die Basisarchitektur ist für gleichzeitige Wartbarkeit nach Tier III ausgelegt, sodass jede einzelne Komponente ohne Beeinträchtigung des IT-Betriebs außer Betrieb genommen werden kann. Dank der wiederholbaren elektrischen Bausteine, die auf die Bereitstellungseinheiten der NVIDIA DSX Vera Rubin abgestimmt sind, kann die Kapazität schrittweise von einer anfänglichen Bereitstellung im zweistelligen Megawattbereich erhöht werden, ohne dass eine vollständige Neukonstruktion erforderlich ist.

Das Referenzdesign enthält auf nVent abgestimmte elektrische Designparameter, um die Kompatibilität mit NVIDIA-Workloads und Systemarchitekturen zu gewährleisten. In Zukunft ist geplant, eine ergänzende Information mit Details zum Wärmemanagement hinzuzufügen.

Das DSX-Vera-Rubin-Referenzdesign soll Eigentümern und Betreibern von KI-Fabriken helfen, hochdichte KI-Infrastrukturen bereitzustellen und eine vorhersagbarere Implementierung zu ermöglichen, während gleichzeitig die Flexibilität für zukünftige IT-Plattformen und Energieanforderungen erhalten bleibt. Das Design unterstützt DSX MaxLPS, das darauf abzielt, KI-Fabriken dabei zu helfen, die Rechenleistung innerhalb eines festgelegten Leistungsrahmens zu steigern. Ein weiteres Designziel ist die Verkürzung der Bereitstellungszeit und die Reduzierung des Ausführungsrisikos.

Als Teil des Designs wurde das Fluence-Batterie-Energiespeichersystem integriert, um Betriebsflexibilität zu bieten und die Zuverlässigkeit in strombegrenzten Umgebungen zu unterstützen.

Das Design ist zudem in eine zentralisierte, integrierte Rechenzentrums-Management-Suite eingebunden, die eine einheitliche Ansicht der Strom-, Kühl- und Recheninfrastruktur ermöglicht.

Siemens bietet für Rechenzentrumsanwendungen elektrische Systeme, Automatisierungstechnik und Energiemanagement-Software an. Das Portfolio umfasst Mittel- und Niederspannungsverteilung, Automatisierungssysteme und Energiemanagement-Tools, die den Betrieb von kritischen Infrastrukturen unterstützen sollen. Das Unternehmen kombiniert zudem IoT-Hardware, KI-Anwendungen, cloudbasierte Software und digitale Dienste für das Management von Rechenzentrumsinfrastrukturen.

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