de.wedoany.com-Bericht: Während des Mobile World Congress (MWC) 2026 veranstaltete Huawei mit Unterstützung von GSMA Intelligence den dritten „Green & Resilience Elite Club". Die Veranstaltung stand unter dem Motto „CHB-Kooperation zur Optimierung von Betriebsausgaben und Resilienz" und brachte das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), GSMA Intelligence, die ITU-T (Internationale Fernmeldeunion – Sektor für Telekommunikationsnormung) sowie über 20 führende globale Betreiber zusammen, darunter Telkom SA, Telkomsel, die Azerconnect Group, HKT und Turkcell. Gemeinsam wurden die Herausforderungen der IKT-Branche auf dem zweigleisigen Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Resilienz sowie globale Best Practices erörtert.

Im Bereich der Standardisierung betonte Peter Jarich, Leiter von GSMA Intelligence, in seiner Eröffnungsrede, dass der Green Network Index (GNI) zu einem Schlüsselindikator für die Messung der grünen Transformation der Branche geworden sei. Während der Veranstaltung starteten Vertreter der GNI-Projektmitglieder gemeinsam die „GNI-Runde 2"-Bewertung, die sich auf zwei große Sprünge konzentriert: Erstens die Abdeckung aller Szenarien, die von der Fokussierung auf Mobilfunknetze auf die tiefe Integration von Mobil- und Festnetzen ausgeweitet wird; zweitens die Steigerung der Beteiligung – die Anzahl der Betreiber, die am GNI-Index teilnehmen, ist von 6 im Jahr 2024 auf derzeit 24 sprunghaft angestiegen. Die aktualisierten Bewertungskriterien werden den Aufbau grüner und resilienter Netze weiter lenken, die synergetische Entwicklung von ToC-, ToH- und ToB-Geschäften (CHB) unterstützen und so zum nachhaltigen Wachstum der IKT-Branche beitragen.
Im Bereich der globalen Praxis betonte Massamba Thioye, Chefberater, Gründer und ehemaliger Leiter der UGIH-Initiative des UNFCCC, dass die IKT-Branche der „Katalysator" für die doppelte Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung sei. Er argumentierte, dass „Konnektivität" die Gesellschaft von einer bloßen Effizienzoptimierung hin zu einer tiefgreifenden Kreislaufentwicklung führen sollte. Mpho McNamee, Chief Corporate Affairs Officer bei Telkom SA, stellte drei Transformationsmaßnahmen vor, darunter grüne Zentralämter (CO) und grüne Standorte, die Optimierung der Netzarchitektur sowie die Umstellung auf grüne Energie. Diese Maßnahmen hätten die Betriebseffizienz und Netzresilienz deutlich verbessert, gleichzeitig die Kohlenstoffemissionen gesenkt und eine Win-Win-Situation für Geschäftswachstum und Netzresilienz geschaffen. Lloyd Chan, Vice President für Strategische Transformation bei HKT, wies darauf hin, dass HKT über grüne Zentralämter und grüne Standorte hinausgegangen sei und eine Netzumstrukturierung zur Unterstützung von KI und Rechenleistung abgeschlossen habe. Dies habe nicht nur die Betriebsausgaben gesenkt und ungenutzte Ressourcen in hochwertige Vermögenswerte verwandelt, sondern auch durch die Anbindung der Greater Bay Area an ein hochzuverlässiges, latenzarmes Verbindungsnetz den erfolgreichen Wandel vom traditionellen Betreiber zum „Technologieführer" markiert.
Im Bereich der KI-Befähigung wies Singleton Zhou, President des Bereichs Network Consulting & System Integration Services bei Huawei Global Technical Services (GTS), darauf hin, dass moderne Netze aufgrund der Koexistenz mehrerer Generationen und der Geschäftsintegration vor der Herausforderung der „Entropiezunahme" stünden. Infrastruktur, Standorte, Zugang, Transport, Dienstebene – die domänenübergreifenden Daten seien umfangreich und oft ungenau. Gleichzeitig gebe es komplexe Abwägungen zwischen Geschäftsentwicklung, Nachhaltigkeit und Netzwerksicherheit/-resilienz. Ein einziges, alle Dienste umfassendes Gebiet könne Hunderte potenzieller Modernisierungsszenarien hervorbringen. Durch den Einsatz von KI-Agenten, die die Lücke zwischen physischen und logischen Netzen schließen, löse Huawei kontinuierlich den seit langem bestehenden „IKT-Dreiklang" auf, der die Geschäftsentwicklung, Nachhaltigkeit und Netzwerksicherheit/-resilienz in Einklang bringt. So helfe das Unternehmen seinen Kunden, effizient grüne und resiliente Netze aufzubauen und die CHB-Kooperation zu fördern.
In der Dialogrunde des Gipfels einigten sich Experten von Standardisierungsorganisationen, Betreibern und Dienstanbietern auf drei zentrale Konsenspunkte zu den „Herausforderungen von Nachhaltigkeit und Resilienz bei der ToC/H/B-Kooperation": Strategische Balance – die Suche nach der optimalen Lösung zwischen Geschäftsentwicklung, grüner Resilienz und Return on Investment (ROI); Standardorientierung – die Nutzung des GNI als Benchmark zur Steuerung der CHB-Kooperation und zur Förderung kontinuierlicher Verbesserungen der Energieeffizienz; Technologische Innovation – der Einsatz von Netzsimulation und KI-Technologien zur gleichzeitigen Steigerung von Energieeffizienz, Resilienz und kommerziellem Ertrag. Durch domänenübergreifende Kooperationsplanung und -simulation zur Erreichung einer Geschäfts-Netz-Synergie beschleunigt die Branche kontinuierlich die Modernisierung von Standorten und Zentralämtern und hilft den Kunden, grüne, resiliente und hochwertige Netzverbindungen aufzubauen.
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