de.wedoany.com-Bericht: Die in San Francisco ansässige Robotik-Startup Foundation Future Industries plant, in diesem Jahr verbesserte humanoide Roboter in die Ukraine zu entsenden, um weiterhin Tests für militärische Zwecke durchzuführen.

Dieses Startup steht in Verbindung mit der Familie Trump und hat kürzlich Trumps zweiten Sohn, Eric Trump, als Chefstrategieberater eingestellt. Es hat bereits Forschungsaufträge der US-Regierung im Gesamtwert von 24 Millionen US-Dollar erhalten, um Machbarkeitstests für Roboterinspektionen, Logistik und Waffenbedienung für die Armee, Marine und Luftwaffe durchzuführen. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren stellt diese Maßnahmen als Interessenkonflikt und Korruption in Frage. Foundation antwortete, dass Eric Trump bereits vor seinem Dienstantritt Investor des Unternehmens war und dass beide Seiten in der Entwicklungsidee der Rückverlagerung der Fertigung in die USA stark übereinstimmen.
Die humanoiden Roboter von Foundation waren von Anfang an klar auf militärische Anwendungen ausgerichtet, nicht auf Haushalts- oder Dienstleistungsaufgaben. CEO Sankat Pathak erklärte, dass die Kernphilosophie des Unternehmens lautet: „Humanoide Roboter müssen eingesetzt werden, um die größten Herausforderungen der Menschheit zu bewältigen.“ Das Unternehmensziel ist es, in diesem Jahr Tausende von Robotern in Massenproduktion herzustellen und innerhalb der nächsten 18 Monate in Zusammenarbeit mit dem US-Militär Feldtests an der Front durchzuführen.
Foundation wurde 2024 in San Francisco gegründet. Gründer Pathak leitete zuvor die Fintech-Plattform Synapse, die umstritten war und 2024 Insolvenz anmeldete. Nach der Insolvenz gründete er gemeinsam mit dem ehemaligen CEO von Tribal Capital, Arjun Sethi, und dem Mitbegründer von Cobalt Robotics, Mike LeBlanc, Foundation. Das Kernprodukt „Phantom MK-1“ wurde bereits im Februar dieses Jahres verpackt und nach Kiew verschifft, um dort Aufgaben zu erfüllen.

Der Phantom MK-1 ist 1,8 Meter groß, wiegt 80 Kilogramm, kann etwa 20 Kilogramm tragen und erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 6 Kilometern pro Stunde, was in etwa der eines Infanteristen entspricht. Die Arme verfügen über 18 bis 19 Bewegungsfreiheitsgrade und können Waffen wie Pistolen, Schrotflinten und M-16-Gewehre bedienen. Der Roboter nutzt eine proprietäre Zykloiden-Antriebstechnologie, läuft leise und hat ein Wärmesignal, das dem eines Menschen ähnelt, wodurch theoretisch feindliche Infrarot-Zielsysteme getäuscht werden können. Derzeit übernehmen zwei MK-1 in der Ukraine Aufklärungs- und Materialtransportaufgaben an der Front. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr die verbesserte Version Phantom Generation 2 in die Ukraine zu schicken. Pathak erklärte, dass die Leistung des neuen Roboters auf „übermenschliche Körperkraft“ abzielt und die Tragfähigkeit im Vergleich zur ersten Generation verdoppelt wird.
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