de.wedoany.com-Bericht: Die auf dem GR Yaris basierende Heckmittelmotor-Studie M Concept von Toyotas GR-Abteilung hat die praktische Entwicklungsphase erreicht. Das Fahrzeug wurde erstmals auf der Tokyo Auto Salon 2025 vorgestellt, anschließend wurde seine Teilnahme an der Super-Taikyu-Serie ab Herbst desselben Jahres angekündigt. Es steht nun auf der Teilnehmerliste des 24-Stunden-Rennens auf dem Fuji Speedway an diesem Wochenende und gehört als ST-Q-Klasse zu den technischen Entwicklungsfahrzeugen.

Obwohl seine Existenz durch die Rennteilnahme öffentlich bekannt ist, haben Außenstehende nur selten die Gelegenheit, dieses in Entwicklung befindliche Fahrzeug zu begutachten, Interviews zu führen oder Probefahrten zu unternehmen. Die GR-Abteilung beabsichtigt, auf diese Weise die Markenbekanntheit zu steigern und Feedback zu sammeln. Allerdings bleibt unklar, was das eigentliche Ziel des M Concept ist und ob es in Serie gehen wird. Daraus lässt sich schließen, dass die GR-Abteilung eine Serienproduktion des M Concept für machbar hält.
Die im M Concept verbaute Technologie hat zwei Hauptschwerpunkte. Der erste ist der von Toyota erstmals eingesetzte Heckmittelmotor-Allradantrieb (4WD). Um die optimale Einbauposition von Motor und Getriebe zu erreichen, wird die Antriebswelle zunächst hinter den Motor geführt und dann über eine standardmäßige Kettenantriebswelle mit der Vorderachse verbunden. Naohiko Saito, Chefingenieur für die Gesamtentwicklung des GR Yaris, erklärte, dass die Testergebnisse in Bereichen wie mechanische Verluste und Haltbarkeit die Erwartungen übertroffen hätten.

Der zweite Schwerpunkt ist der derzeit verwendete G20-Vierzylindermotor. Es handelt sich um den von Toyota im Jahr 2024 vorgestellten nächsten Verbrennungsmotor, der durch einen kurzen Hub und eine Abgasführung im Zylinderkopf gekennzeichnet ist. Sein Volumen und seine Höhe sind im Vergleich zum herkömmlichen T24-Reihen-2,4-Liter-Turbomotor um etwa 10 % reduziert, und es wird eine Leistungssteigerung auf bis zu 600 PS erwartet. Die Verkleinerung des Motorblocks, insbesondere der Höhe, dient vermutlich dazu, die Option für eine zukünftige Kombination mit der kompakten, für BEVs entwickelten Frontpartie offen zu halten. Andererseits ist es bei verkürztem Hub schwierig, den Zylinderdurchmesser – also die Breite – zu verringern. Um den Motor tiefer innerhalb der Hinterachse positionieren zu können, wurde auch die oben beschriebene clevere Konstruktion für den Antrieb der Vorderachse gewählt.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com








