Zukunftsaussichten des Manganbergbaus in Australien
2025-02-25 10:25
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Australien, einer der weltweit größten Manganerzproduzenten, muss aufgrund der Schäden durch den tropischen Wirbelsturm Megan im Jahr 2024 mit einem erheblichen Produktionsrückgang rechnen. Die Manganproduktion für das Gesamtjahr dürfte voraussichtlich um 32,1 % auf 4,6 Millionen Tonnen sinken, hauptsächlich aufgrund von Produktionsunterbrechungen bei der Groote Eylandt Mining Company (GEMCO). GEMCO ist zu 60 % im Besitz von South32 und zu 40 % im Besitz von Anglo American und ist für 87 % der australischen Manganproduktion verantwortlich. Der Zyklon beschädigte das Dock und zerstörte Straßen und Brücken, sodass die Mine im März 2024 ihren Betrieb einstellen musste. Obwohl die Produktion teilweise wieder aufgenommen wurde, wird es noch einige Zeit dauern, bis sie vollständig wieder aufgenommen wird. South32 erwartet für das Geschäftsjahr 2025 eine Produktion von 1 Million Nasstonnen, die im Geschäftsjahr 2026 auf 3,2 Millionen Nasstonnen ansteigen wird, wobei die Exportverkäufe ab Juni 2025 je nach Auswirkung der Regenzeit schrittweise erhöht werden sollen. Vorstandsvorsitzender Graham Kerr sagte, die Transportbrücke sei wiederaufgebaut worden und die Reparaturarbeiten am Kai kämen voran, das Wetter stelle jedoch weiterhin ein wesentliches Risiko dar.

Australien ist im Jahr 2023 nach Südafrika und Gabun der drittgrößte Manganproduzent der Welt. Allerdings üben die geringere Produktion bei GEMCO und Störungen in anderen Produktionsregionen weltweit Druck auf die Marktposition des Unternehmens aus. Andere Minen wie Woodie Woodie, Butcherbird und Horseshoe Flats tragen die restlichen 13 % zur Produktion bei, wobei Woodie Woodie im Jahr 2023 600.000 Tonnen produzieren und GEMCO 5,9 Millionen Tonnen erreichen wird. Analysten wiesen darauf hin, dass Australien bei anhaltenden Beschränkungen für GEMCO aufgrund der verschärften Konkurrenz Marktanteile verlieren könnte. Die Wiederherstellung des Betriebs von Groote Eylandt und die Entwicklung neuer Projekte sind für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung.

Langfristig wird der Manganbedarf durch die Stahlproduktion und den Einsatz in Batterien für Elektrofahrzeuge getrieben und dürfte in den nächsten fünf Jahren stetig wachsen. Die weltweiten Manganreserven belaufen sich auf 1,7 Milliarden Tonnen, von denen 29,4 % auf Australien entfallen, womit nur Südafrika übertroffen wird. South32 schätzt, dass die Reserven von Groote Eylandt bis 2029 reichen werden; danach könnte die Schließung zu einem Produktionsrückgang führen. Bestehende Projekte wie Butcherbird verfügen über Reserven von 5 Millionen Tonnen und neue Projekte wie Ant Hill, Mount Thirsty und Norseman befinden sich noch in der Entwicklung. Experten empfehlen, neue Projekte zu beschleunigen und bestehende Reserven zu erweitern, um dem Wettbewerbsdruck standzuhalten, wenn die weltweite Produktion im Jahr 2027 voraussichtlich 57,7 Millionen Tonnen erreichen wird.

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