Britisches CPH2 gibt Elektrolyseur-Herstellung nach Fehlschlag bei 1-MW-Anlage auf
2026-06-10 11:51
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de.wedoany.com-Bericht: Die britische Green-Wasserstoff-Technologie- und Fertigungsgruppe Clean Power Hydrogen (CPH2) hat beschlossen, ihre Pläne zur Herstellung membranloser Elektrolyseure aufzugeben. Zuvor war es bei der 1-MW-Anlage MFE220 während der Werksabnahmeprüfung zu einem schwerwiegenden Fehler gekommen. Nach Einschätzung des Unternehmens ist die Anlage nicht mehr reparierbar, um den Testprozess fortzusetzen. Daher hat sich der strategische Schwerpunkt von der Fertigung hin zum kommerziellen Betrieb verlagert.

Der Fehler trat in der dritten und letzten Phase des Tests auf, als die Anlage gemäß den Standardverfahren einen Abschaltvorgang durchführte. CPH2 gab an, dass die Unfallursache noch untersucht werde. Die technischen und operativen Verantwortlichen sind der Ansicht, dass vor der Entwicklung eines Designs, das den sicheren Betrieb des Mischgassystems unter allen Betriebsbedingungen gewährleistet, eine grundlegende Neukonstruktion des Produktkonzepts erforderlich sei.

In einer Unternehmenserklärung heißt es, dass derzeit keine finanziellen, technischen oder technologischen Ressourcen für eine Neukonstruktion zur Verfügung stünden, was zu einer erheblichen Unsicherheit hinsichtlich der Fortführungsfähigkeit führe. Die Aktien des Unternehmens am AIM-Markt in London sind weiterhin ausgesetzt, und die Finanzierungsgespräche mit Aktionären sowie potenziellen neuen Investoren wurden ebenfalls eingestellt.

CPH2 betonte, dass sein geistiges Eigentum weiterhin einen erheblichen kommerziellen Wert besitze. Derzeit werden Technologielizenzierungen und andere gangbare Optionen geprüft, um den Nutzen für Aktionäre und Interessengruppen zu maximieren. Diese Situation steht in deutlichem Kontrast zu den zuvor optimistischen Erwartungen des Unternehmens – es hatte geplant, die Werksabnahmeprüfung im Mai abzuschließen, und kürzlich eine unverbindliche Absichtserklärung mit Siemens zur Förderung der Kapazitätserweiterung unterzeichnet.

Dieser Vorfall verdeutlicht die realen Herausforderungen, die bei der Überführung der Wasserstoff-Elektrolysetechnologie vom Konzeptnachweis in die kommerzielle Umsetzung auftreten, insbesondere wenn Sicherheitsfragen, technische Änderungen und finanzieller Druck gleichzeitig auftreten.

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