Chinas Sojaimporte im Mai übertreffen Erwartungen mit 11,79 Millionen Tonnen
2026-06-10 11:59
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die Sojaimporte Chinas sind im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,3 % gesunken, die tatsächlichen Ankünfte übertrafen jedoch die Markterwartungen und erreichten den dritthöchsten Wert für diesen Monat in der Geschichte. Der Höhepunkt des südamerikanischen Angebots und die verbesserte Effizienz der Hafenlogistik waren die Hauptfaktoren für die Ankünfte.

Nach Angaben der chinesischen Zollbehörde vom 9. Juni beliefen sich die gesamten Sojaimporte im Mai auf 11,79 Millionen Tonnen, gegenüber 13,92 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum. Wang Wenshen, Analyst bei Sublime China Information, erklärte, dass die Sojaimporte im Mai mit 11,79 Millionen Tonnen die Markterwartungen von rund 11 Millionen Tonnen übertroffen hätten. Er wies darauf hin, dass die Importe im April relativ niedrig gewesen seien und ein Teil des Anstiegs im Mai möglicherweise auf April-Waren zurückzuführen sei, die aufgrund langsamer Zollabfertigung erst im Mai eingetroffen seien, und nicht auf ein nachfragebedingtes Wachstum. Händler und Analysten berichteten, dass sich die Zollabfertigungszeit für Soja von zuvor etwa 25 Tagen auf nur 10 bis 14 Tage verkürzt habe.

Von Januar bis Mai beliefen sich die gesamten Ankünfte des weltweit größten Sojakäufers auf 36,94 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Liu Jinlu, Agrarforscher bei Guoyuan Futures, erwartet, dass die monatlichen Sojaankünfte von Juni bis August bei 10 bis 11 Millionen Tonnen bleiben, was auf ein reichliches Angebot im zweiten und dritten Quartal hindeutet.

Nach Regierungsdaten des weltweit größten Sojaproduzenten Brasilien exportierte das Land im Mai 14,83 Millionen Tonnen Soja, gegenüber 14,10 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat. Es wird erwartet, dass China das Hauptziel dieser Exporte ist. Händler beobachten auch Anzeichen für eine Wiederaufnahme der US-Sojakäufe durch China. Zuvor hatte Peking Mitte Mai in Verhandlungen mit Washington zugestimmt, den Agrarhandel auszuweiten. Seit dem Treffen hat China jedoch keine größeren Käufe getätigt, was in den letzten Wochen den Sojafutures in Chicago unter Druck setzte.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com