Südkoreas Ministerium für Wissenschaft und ICT teilt Rundfunkdaten mit der Rundfunkkommission zur Unterstützung der KI-Modellentwicklung
2026-06-11 10:01
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de.wedoany.com-Bericht: Das Ministerium für Wissenschaft und ICT und die Rundfunk- und Medienkommission hielten am 10. in der KT Gwanghwamun-Zentrale in Jongno-gu, Seoul, eine politische Konsultation ab. Beide Seiten vereinbarten, Daten zur Unterstützung der Entwicklung national repräsentativer KI-Modelle auszutauschen und die Zusammenarbeit in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Medien- und Online-Videodienste (OTT) sowie digitale Regulierung zu verstärken.

Der zweite Vize-Minister des Ministeriums für Wissenschaft und ICT, Yoo Je-myung (vordere Reihe, fünfter von links), nahm am 10. an der 'Politischen Konsultation zwischen dem Ministerium für Wissenschaft und ICT und der Rundfunk- und Medienkommission' in der KT Gwanghwamun-Zentrale in Jongno-gu, Seoul, teil. / Foto: Kim Soo-jin, Reporterin

Ziel dieser Konsultation war es, auf die Umweltveränderungen im Medien- und Digitalbereich im KI-Zeitalter zu reagieren, industrielle Innovationen zu fördern und den Nutzerschutz zu stärken. Die beiden Ministerien diskutierten Kooperationsmöglichkeiten in drei Bereichen: KI, Medien/OTT sowie digitale Regulierung/Nutzerschutz.

Im KI-Bereich einigten sich beide Seiten darauf, den Datenaustausch zu verstärken und gemeinsam die Transformation des Rundfunks durch Künstliche Intelligenz (AX) zu unterstützen. Die Rundfunk- und Medienkommission (방송미디어통신심의위원회) wird ihre Überwachungsdaten dem Elite-Team des vom Ministerium für Wissenschaft und ICT vorangetriebenen „Unabhängigen KI-Basismodells“ als Lerndaten zur Verfügung stellen. Darüber hinaus plant die Rundfunk- und Medienkommission, einen Teil der 2025 aufgebauten „Rundfunkbild-KI-Lerndaten“ der vom Ministerium für Wissenschaft und ICT betriebenen „KI-Hub“-Plattform bereitzustellen, um eine vielseitige Nutzung zu ermöglichen.

Jeong Young-gil, Leiter der Abteilung für Netzpolitik im Ministerium für Wissenschaft und ICT, erklärte, dass AX ein zentrales Mittel zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Medienökosystems sei und der Aufbau von Rundfunkbilddatensätzen für die Steigerung der KI-Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sei.

Im Medien- und OTT-Bereich einigten sich beide Seiten darauf, gemeinsam die Grundlage für den Aufbau des K-FAST-Ökosystems und die Sicherung der globalen Führungsrolle der heimischen OTT-Industrie zu schaffen. Die Rundfunk- und Medienkommission wird sich der im letzten Jahr vom Ministerium für Wissenschaft und ICT gegründeten „Globalen K-FAST-Allianz“ anschließen, und beide Ministerien werden aktiv neue Geschäftsfelder im Zusammenhang mit OTT und FAST erschließen.

Der zweite Vize-Minister des Ministeriums für Wissenschaft und ICT, Yoo Je-myung, wies darauf hin, dass es in den Bereichen OTT und FAST einen Zustand der „großen Unschärfe (Big Blur)“ gebe. Die beiden Ministerien müssten von Anfang an gemeinsam diskutieren, um Koordinationsprobleme nach Projektstart zu vermeiden, und es sei notwendig, Überschneidungen zu bereinigen.

Im Bereich der digitalen Regulierung und des Nutzerschutzes vereinbarten beide Seiten, gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, um der zunehmenden Verbreitung von Plattform- und KI-Diensten sowie den steigenden Cybersicherheitsvorfällen zu begegnen und die Nutzer zu schützen. Abteilungsleiter Jeong Young-gil erläuterte, dass die digitale Regulierung eine Kernaufgabe beider Ministerien sei, jedoch das Ministerium für Wissenschaft und ICT für die vorherige Regulierung im Kommunikationsbereich zuständig sei, während die Rundfunk- und Medienkommission die nachträgliche Regulierung übernehme. Eine enge Zusammenarbeit sei erforderlich, um ein Auseinanderlaufen der Maßnahmen zu vermeiden.

Das ständige Mitglied der Rundfunk- und Medienkommission, Ko Min-soo, erklärte, dass die beiden Ministerien Barrieren abbauen und gemeinsam daran arbeiten würden, ein politisches Umfeld zu schaffen, dem die Bürger vertrauen können.

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