de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen Atvos hat vom Umweltinstitut des Bundesstaates Mato Grosso do Sul (Imasul) die Baugenehmigung (LI) für seine erste Mais-Ethanol-Anlage erhalten, die im Werk Santa Luzia in Nova Alvorada do Sul errichtet wird. Nach Abschluss der Umwelt- und Ingenieurstudien unterzeichnete Gouverneur Eduardo Riedel das Dokument, die Genehmigung wurde erteilt, und der Baubeginn wird für die zweite Jahreshälfte erwartet.

In der Bauphase werden voraussichtlich rund 2.000 Arbeitsplätze geschaffen, was sich positiv auf die lokale Wirtschaft auswirkt und die Nachfrage nach Fachkräften erhöht, wodurch die Entwicklung der Industriekette in Nova Alvorada do Sul und den umliegenden Städten gefördert wird.
Die neue Anlage ist Teil der Strategie von Atvos zur Ausweitung des Geschäfts mit erneuerbaren Kraftstoffen. Mais wird zum Wachstumsmotor des Unternehmens und ergänzt die auf Zuckerrohr basierende Produktion sowie Biomethan-Projekte. Das Unternehmen erklärte, dass die Kombination verschiedener Optionen den Beitrag zur Energiesicherheit und zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen stärkt.
Wilson Lucena, Vice President Operations bei Atvos, sagte, dass die Erteilung der Baugenehmigung das Projekt in eine entscheidende Phase bringe. Mais-Ethanol stelle einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Unternehmens als integrierte Biokraftstoff-Plattform dar und erweitere die Fähigkeit, verschiedene erneuerbare Lösungen zu integrieren. Durch die Integration von Zuckerrohr, Mais und Biomethan werde der Beitrag zur Energiesicherheit gestärkt und der Aufbau eines diversifizierten und nachhaltigen Energiemixes vorangetrieben. Gouverneur Eduardo Riedel ist der Ansicht, dass diese Investition die Position von Mato Grosso do Sul im Bereich der Energiewende stärkt. Das Mais-Ethanol-Projekt repräsentiere eine neue Säule, mit der der Bundesstaat eine führende Rolle in der brasilianischen Energiewende einnimmt, privates Kapital anzieht und den Entwicklungsauftrag verstärkt. Durch die Zusammenarbeit mit Brancheninitiativen mache der Bundesstaat kontinuierlich Fortschritte bei der Produktion sauberer Energie und strebe den Aufbau eines nachhaltigeren Energiemixes an.
Die Anlage kann jährlich 642.000 Tonnen Mais verarbeiten, mit einer erwarteten Ethanolproduktion von 273.000 Kubikmetern, zusätzlich zu 183.000 Tonnen DDG (einem Nebenprodukt für die Tierernährung) und 13.000 Tonnen Maisöl. Die Integration von Zuckerrohr- und Maisgeschäft wird eine ganzjährige Produktionstätigkeit ermöglichen und die Effizienz des Industriekomplexes steigern. Neben diesem Projekt prüft Atvos auch weitere Möglichkeiten im Bereich Mais-Ethanol; künftige Investitionen hängen von strategischen Analysen und den Marktbedingungen ab.
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