Britischer Glasfaseranbieter Hyperoptic und Community Fibre stehen zum Verkauf
2026-06-11 10:25
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die Eigentümer von Hyperoptic und Community Fibre, Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Warburg Pincus, prüfen jeweils den Verkauf dieser beiden britischen Glasfasernetzbetreiber. KKR hat bezüglich Hyperoptic Kontakt zu „mehreren potenziellen Käufern“ aufgenommen, während Warburg Pincus sowohl Banken beauftragt als auch potenzielle Interessenten für Community Fibre kontaktiert hat.

Der Bericht fügt hinzu, dass die beiden Unternehmen auch eine Fusion dieser beiden alternativen Netzbetreiber in Betracht gezogen hätten, ohne jedoch näher auszuführen, ob diese Option weiterhin besteht.

Der Konsolidierungstrend auf dem britischen Glasfasermarkt hält seit mehreren Monaten an. Ende letzten Jahres wies Enders Analysis darauf hin, dass steigende Kosten und buchhalterische Verluste bedeuten, dass eine Konsolidierung für viele kleine Marktteilnehmer der einzige Ausweg sei. Das Unternehmen bezeichnete Hyperoptic als einen der wenigen Akteure in der Branche, die ein positives EBITDA vorweisen können, beschrieb dessen Gewinnmarge von 2 % im Vorjahr jedoch als „nicht optimal“. Anfang dieses Jahres hob Omdia die Herausforderungen hervor, denen das Geschäftsmodell alternativer Netzbetreiber gegenübersteht, insbesondere die Tatsache, dass die Akzeptanzrate der Nutzer weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Point Topic wies darauf hin, dass die Preis- und Betriebsmodelle alternativer Netzbetreiber zunehmend unter Druck geraten, „was Fragen zur Nachhaltigkeit vieler von ihnen aufwirft“.

Vor diesem Hintergrund haben viele alternative Netzbetreiber bereits mit der Konsolidierung begonnen – so unterzeichneten beispielsweise im Februar Truespeed und Freedom Fibre eine Fusionsvereinbarung, und Nexfibre stimmte der Übernahme von Netomnia für 2 Milliarden Pfund zu – während KKR und Warburg Pincus ihre Optionen abwägen. Die große Frage ist nicht, ob sie über einen Verkauf nachdenken, sondern ob sie willige und fähige Käufer finden können.

Investoren waren traditionell stark an Infrastrukturanlagen interessiert, weshalb Private-Equity-Unternehmen auf dem britischen Markt präsent sind. Doch die Zeiten haben sich geändert, und jeder Versuch, Hyperoptic oder Community Fibre zu verkaufen, wird ein echter Test für das Investoreninteresse am Markt sein. CityFibre könnte ein potenzieller Interessent sein, da das Unternehmen öffentlich erklärt hat, bei der Konsolidierung führend sein zu wollen, doch seine eigenen finanziellen Herausforderungen könnten ein Hindernis darstellen. Laut mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen der Zeitung haben mehrere seiner Gläubiger kürzlich das Interesse von Hedgefonds am Kauf seiner Schulden mit einem Abschlag bewertet, um sich auf eine mögliche Umstrukturierung vorzubereiten.

Weder KKR noch Warburg Pincus haben es eilig, einen Abschluss zu erzielen. Tatsächlich führt Warburg Pincus eine umfassendere Bewertung seiner Pläne für Community Fibre durch, wobei ein möglicher Verkauf nur ein Teil seiner Überlegungen ist. Diese beiden Betreiber werden wahrscheinlich zum Verkauf angeboten, ebenso wie viele ihrer britischen Konkurrenten unter den alternativen Netzbetreibern, doch ob ihre Unterstützer bald eine Übernahme bekannt geben können, ist ungewiss.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com