de.wedoany.com-Bericht: Die globalen M&A-Aktivitäten im Bergbau zeigten im ersten Quartal 2026 eine gespaltene Entwicklung mit einem deutlichen Anstieg des Gesamtwerts der Transaktionen, aber einem Rückgang der Anzahl. Laut Daten von S&P Global erlebten Unternehmensfusionen und -übernahmen im Metall- und Bergbausektor von Januar bis März eine starke Erholung. Der Gesamtwert der Transaktionen stieg im Quartalsvergleich um 63 % auf 26,28 Milliarden US-Dollar – der zweithöchste Wert für ein einzelnes Quartal seit Beginn der Datenerfassung Ende 2013. Dies spiegelt die strategische Fokussierung der Branche auf die Sicherung langfristiger Versorgung wider.

Der Bericht stellt fest, dass Bergbauunternehmen derzeit eine sofortige Skalierung anstreben, was den sprunghaften Anstieg von Unternehmensübernahmen im Vergleich zu den relativ wenigen Asset-Käufen erklärt. S&P verzeichnete im Quartal insgesamt 30 Unternehmensübernahmen – fast doppelt so viele wie Asset-Käufe (16). Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass das erste Quartal 2026 das erste Mal ist, dass die Behörde Stahltransaktionen in ihre Abdeckung aufgenommen hat. Daher könnte die 10-Milliarden-Dollar-Übernahme von BlueScope Steel (die größte Transaktion des Quartals) den Anstieg des M&A-Transaktionswerts im Vergleich zu den Vorjahren überhöht haben.

In Bezug auf die Anzahl der M&A-Transaktionen wurden im Quartal 46 Deals verzeichnet – fast nur halb so viele wie im vierten Quartal des Vorjahres. Laut S&P konzentrierten sich die zweit- und drittgrößten Transaktionen (abgesehen von Stahl) auf Gold und Kupfer, was auf eine starke Marktnachfrage nach diesen beiden begehrtesten Rohstoffen hindeutet. Mehrere große Unternehmen, darunter das südafrikanische Gold Fields und das chinesische Zhaojin Mining, zeigten sich bereit, Transaktionen durchzuführen. Was einzelne Asset-Käufe betrifft, so lag der Gesamtwert (3,35 Milliarden US-Dollar) deutlich über dem vierteljährlichen Durchschnitt, begünstigt durch den Verkauf der Copler-Mine in der Türkei für 1 Milliarde US-Dollar, ging aber im Quartalsvergleich dennoch um 12 % zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Wert der Asset-Käufe jedoch um 221 %.
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