Empire Metals: Pitfield-Projekt in Westaustralien kann 99% Titandioxid und Aluminiumoxid produzieren
2026-06-12 13:55
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de.wedoany.com-Bericht: Das an der AIM notierte Unternehmen Empire Metals hat die Fertigstellung eines integrierten metallurgischen Verarbeitungskonzepts für das Titanprojekt Pitfield in Westaustralien bekannt gegeben, das die Produktion von hochwertigem 99%igem Titandioxid-Pigment ermöglicht. Dieses Verfahren basiert auf erfolgreich abgeschlossenen Labortests für die wichtigsten Verarbeitungsschritte.

Das Pitfield-Projekt nutzt konventionelle Verarbeitungstechnologien, kombiniert mit den mineralogischen Vorteilen der Lagerstätte selbst und der Nähe zu bestehenden Infrastrukturen, um eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur für das Projekt zu schaffen. Empire gab bekannt, dass das Verfahrenskonzept auch die Möglichkeit bietet, Titanmetall-Rohstoffe sowie hochwertiges Aluminiumoxid als Nebenprodukt zu produzieren. Das aus der Vorlaugung gewonnene hochwertige Aluminiumoxid ist ein marktfähiges Nebenprodukt, das gleichzeitig die Titandioxid-Ausbeute erhöht, die Reagenzkosten senkt und den Abfall reduziert.

Empire bestätigte, dass das Pitfield-Projekt das Potenzial hat, eine wichtige westliche Quelle für Titandioxid-Pigmente und Titanschwamm-Metallrohstoffe zu werden, wobei sich sein Produktionsweg deutlich von den derzeit den Weltmarkt dominierenden, energieintensiven Ilmenit-Lieferquellen unterscheidet. Das Unternehmen plant, in naher Zukunft ein 12-monatiges metallurgisches Pilotprojekt zu starten, um die Auslegungskriterien für die Machbarkeitsstudie zu validieren und Proben für die Bewertung durch potenzielle Kunden und Abnahmepartner zu produzieren.

Bemerkenswert ist, dass Empire das Forschungszentrum für Extraktionsmetallurgie der Murdoch University mit einem Forschungsprojekt beauftragt hat, das darauf abzielt, ein Verfahren zur Herstellung von Titanmetall direkt aus dem Titandioxid-Produkt von Pitfield mittels Schmelzflusselektrolyse zu entwickeln. Dieses Verfahren wird als potenziell kostengünstiger und emissionsarmer Weg zur Titanmetallproduktion angesehen und eröffnet Wege für eine weitere Wertschöpfung in der nachgelagerten Kette.

Shaun Bunn, Managing Director von Empire, erklärte, dass das Unternehmen nach einer umfangreichen und erfolgreichen Phase der Forschung, Testarbeit und Innovation planmäßig die Verfahrensauslegung und den Scoping-Phase des Projekts abschließe. Er wies weiter darauf hin, dass die anschließende technische und Pilotmaßstab-Testarbeiten weiterhin die Skalierbarkeit bewerten, die Prozessoptimierung vorantreiben und die weiteren Vorteile des Projekts aufzeigen werden. Angesichts der wachsenden Marktnachfrage nach kostengünstigen neuen Versorgungslösungen positioniert sich Pitfield als ein differenziertes Kritische-Mineralien-Großprojekt, das die Anforderungen von Titan- und Titandioxid-Endverbrauchern gut erfüllen kann.

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