de.wedoany.com-Bericht: Der in Mumbai ansässige börsennotierte Immobilienentwickler Oberoi Realty hat eine erste Rate von 2,47 Milliarden Rupien an die indische Eisenbahn-Landbehörde (RLDA) gezahlt, um ein 11 Acres großes Grundstück im Stadtteil Bandra in Mumbai für 99 Jahre zu pachten. Das Unternehmen gab in einer behördlichen Mitteilung bekannt, dass es zu diesem Zweck eine Zweckgesellschaft (SPV) gegründet hat.

Laut Unternehmensangaben hatte Oberoi Realty im Februar 2026 den Zuschlag für das Landpachtprojekt erhalten und anschließend 2,475 Milliarden Rupien an die RLDA gezahlt. Die neu gegründete SPV mit dem Namen Centerstage Realty Private Limited wurde am 2. Juni 2026 als hundertprozentige Tochtergesellschaft registriert, mit einem anfänglich eingezahlten Stammkapital von 100.000 Rupien. Das Unternehmen zeichnete am 9. Juni 2026 im Rahmen einer Bezugsrechtsemission zusätzliche Aktien von Centerstage im Wert von 2,685 Milliarden Rupien.
Das Unternehmen erklärte im vergangenen Monat, dass für den Großteil des Grundstücks keine Vorauszahlung erforderlich sei. Für das Grundstück der RLDA könne die Zahlung bis 2038 erfolgen, wobei nur ein kleiner Teil im Voraus zu zahlen sei; der Rest sei an die Projekteinnahmen gekoppelt.
Oberoi Realty plant, auf dem 11 Acres großen Grundstück ein Gewerbeprojekt zu starten. Im Februar 2026 war das Unternehmen mit einem Angebot von 54 Milliarden Rupien der Höchstbietende für das Pachtgrundstück in Bandra East. Der CMD des Unternehmens, Vikas Oberoi, erklärte in einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals des Geschäftsjahres 2026, dass das Unternehmen für dieses Projekt ein Verkaufs- statt ein Pachtmodell plane, möglicherweise mit einer Aufteilung von 50:50 oder 60 % Verkauf und 40 % Beibehaltung. Er wies darauf hin, dass es nur wenige erstklassige Entwickler gebe, die bereit seien, Gewerbeimmobilien zu verkaufen, und dass ein strategischer, gestaffelter Verkauf voraussichtlich zu einer guten Cashflow-Performance führen werde. Zudem hätten bereits große Unternehmen Interesse bekundet, eigene Gebäude auf dem Grundstück errichten zu lassen.
Vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Konflikte erklärte Vikas Oberoi, dass steigende Bau- und Energiekosten, hohe Arbeitskosten und Herausforderungen bei der Materialversorgung die Immobilienbranche unter Druck setzen. Er gab am 11. Mai 2026 an, dass das Unternehmen mit steigenden Baukosten rechne und bereits erhebliche Rückstellungen für Eventualitäten im Budget vorgesehen habe. Oberoi erwähnte in der Telefonkonferenz, dass die Energiepreise, die Preise für Aluminium und Glas gestiegen seien, die Arbeitskosten zugenommen hätten und die Materialversorgung schwieriger geworden sei – all dies belaste die gesamte Branche.
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