Liberia erhält 125 Millionen US-Dollar von der Weltbank für digitale Anbindung
2026-06-15 14:49
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de.wedoany.com-Bericht: In West- und Nordafrika wurden kürzlich mehrere Pläne für digitale Anbindung und den Ausbau der Infrastruktur angekündigt, die darauf abzielen, die digitale Transformation der Region voranzutreiben.

West- und Nordafrika kündigen ehrgeizige Kommunikationspläne an

In Liberia unterzeichnete Präsident Boakai ein Finanzierungsabkommen mit der Weltbank in Höhe von insgesamt 125 Millionen US-Dollar. Die Mittel fließen in die digitale Anbindung, erneuerbare Energien und die Straßeninfrastruktur. Das Abkommen umfasst drei zentrale Initiativen: die zweite Phase des West Africa Regional Digital Integration Program (WARDIP 2), die zusätzliche Finanzierung des Regional Emergency Solar Power Intervention Project (RESPITE) sowie die zweite zusätzliche Finanzierung des Southeast Corridor Road Asset Management Project (SECRAMP).

Gemäß der Vereinbarung erhält Liberia über WARDIP 2 50 Millionen US-Dollar für den Ausbau des Breitbandzugangs und der digitalen Anbindung, die Stärkung der Cybersicherheit und digitalen Governance, die Förderung digitaler Unternehmensgründungen und Innovationen, die Unterstützung von E-Commerce und digitalen Zahlungssystemen sowie die Förderung des einheitlichen digitalen Marktes in Westafrika. Weitere 57 Millionen US-Dollar wurden für das RESPITE-Projekt bewilligt, um den Ausbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien zu unterstützen. Das Finanzierungspaket umfasst zudem 18 Millionen US-Dollar für die zweite zusätzliche Finanzierung von SECRAMP, um den Abschluss der Bauarbeiten entlang des strategisch wichtigen, 100 Kilometer langen Ganta-Tappita-Korridors voranzutreiben. Diese drei Projekte stehen im Einklang mit der inklusiven Entwicklungsagenda ARREST der Regierung.

Im Bereich der regionalen Zusammenarbeit endete kürzlich die vierte Sitzung des Gemeinsamen Technischen Ausschusses für die algerisch-tunesische Zusammenarbeit, bei der beide Seiten eine Reihe von Prioritätsprojekten und Empfehlungen festlegten. Sie vereinbarten, die bestehenden Landverbindungen zwischen den beiden Ländern auszubauen und zu modernisieren sowie die Möglichkeit der Verlegung eines neuen gemeinsamen Seekabels nach Italien zu prüfen. Zuvor war das Medusa-Seekabelsystem auf der Strecke von Frankreich nach Tunesien in Betrieb genommen worden. Beide Länder einigten sich zudem darauf, Mechanismen für günstige Roaming-Tarife zu erkunden und IoT-Lösungen auf Basis von Satellitentechnologie zu entwickeln. Gleichzeitig wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet, um die Mobilfunknetze zu koordinieren und Funkstörungen in den Grenzgebieten zu reduzieren.

Diese beiden Maßnahmenpakete könnten für die betroffenen Länder von transformativer Bedeutung sein, wenngleich detaillierte Pläne und Zeitpläne noch nicht veröffentlicht wurden.

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