de.wedoany.com-Bericht: IMDEA Energía (Autonome Gemeinschaft Madrid) hat am Hauptsitz in Móstoles das BRAIN Lab (Brain Research and Autonomous Innovation Network Laboratory) eingeweiht – eine von künstlicher Intelligenz gesteuerte Infrastruktur, die die Entdeckung neuer Materialien und die Entwicklung von Energietechnologien beschleunigen soll.

Das Labor wurde auf der I-Labs4S-Konferenz (Intelligent Labs for Science) vorgestellt, einer der wichtigsten europäischen Konferenzen, die sich auf autonome Labore konzentriert. Die Agenda der Konferenz drehte sich um vier Hauptthemen: autonome Labore, Robotik und Automatisierung, Datenverwaltung und offene Wissenschaft sowie Technologietransfer in die Industrie. Vertreter von Organisationen wie Repsol, Moeve, Fujitsu, Acciona, Nextmol, IMDEA Energía, IMDEA Materiales, IMDEA Software, Tecnalia, dem Spanischen Nationalen Forschungsrat (Consejo Superior de Investigaciones Científicas), dem Barcelona Supercomputing Center, der ALBA-Synchrotronstrahlungsquelle (ALBA Synchrotron), PONS IP, ICFO, ICIQ, der Polytechnischen Universität Madrid (Universidad Politécnica de Madrid), der Universität Carlos III Madrid (Universidad Carlos III de Madrid), der Autonomen Universität Madrid (Universidad Autónoma de Madrid), der ETH Zürich, der Technischen Universität Dänemarks (Technical University of Denmark) sowie CDTI Innovación, der Staatlichen Forschungsagentur (Agencia Estatal de Investigación), 28Digital und der Madri+d-Stiftung (Fundación Madri+d) nahmen an der Konferenz teil.
Das BRAIN Lab ist in der Lage, fortschrittliche Robotik, Hochdurchsatzexperimente, automatisierte Analyse und künstliche Intelligenz in einem autonomen Forschungszyklus zu integrieren. Die Algorithmen im System analysieren nicht nur Daten, sondern schlagen auch Versuchspläne vor, führen Experimente über die Roboterplattform durch, interpretieren die Ergebnisse und entscheiden kontinuierlich über die nächsten Schritte. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Einführung dieser Technologien eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung erfordert. Víctor A. de la Peña O'Shea, Forscher bei IMDEA Energía und Organisator von I-Labs4S, erklärte: „Seit Jahrzehnten beschleunigen wir die Rechenleistung. Jetzt beginnen wir, die Entdeckungsfähigkeit zu beschleunigen. Die Revolution der autonomen Wissenschaft steht nicht bevor; sie hat bereits begonnen. Die Frage ist, ob Europa diese Veränderung anführt oder nur zusieht.“
Obwohl das Konzept autonomer Labore ursprünglich aus der Wissenschaft stammt, sind sich die Experten von I-Labs4S einig, dass seine Auswirkungen weit über die wissenschaftliche Forschung hinausgehen. Bereiche wie Energie, Chemie, fortschrittliche Materialien, Biotechnologie oder industrielle Fertigung könnten von Plattformen profitieren, die Prozesse optimieren, neue Produkte entwickeln oder innovative Materialien in einem Bruchteil der heutigen Zeit identifizieren können. Autonome Labore können extrem komplexe Probleme bewältigen, von der Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe bis zum Design neuer Materialien für Batterien, Wasserstoff und nachhaltige Kraftstoffe. Experten warnen, dass der Aufbau dieser neuen Generation von Infrastruktur kontinuierliche Investitionen und neue unterstützende politische Maßnahmen erfordert, um die Konvergenz von KI, Robotik, Materialwissenschaft und Digitalisierung zu fördern. Dr. de la Peña O'Shea wies darauf hin: „So wie wir vor Jahrzehnten große wissenschaftliche Infrastrukturen für die Physik oder Biologie gebaut haben, brauchen wir heute Infrastrukturen, die die autonome Wissenschaft vorantreiben. Dies ist nicht nur eine wissenschaftliche Frage, sondern eine Frage der Technologiesouveränität, der industriellen Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftlichen Führungsrolle.“ Mit der Ausrichtung dieses Workshops und der Einweihung des BRAIN Lab bekräftigt IMDEA Energía sein Engagement für die Entwicklung fortschrittlicher wissenschaftlicher Infrastrukturen, um eine effizientere, vernetztere und zukunftsorientierte Forschung für die großen Energie- und Technologieherausforderungen der kommenden Jahrzehnte zu fördern.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









