de.wedoany.com-Bericht: Das schwedische Parlament (Riksdag) hat die Änderung der Tonnagesteuer genehmigt, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der schwedischen Schifffahrtsindustrie zu stärken.
Nach der Genehmigung der Änderung gab die Reederei Gotlandsbolaget bekannt, dass sie beantragt, den Verkehrsvertrag zwischen Gotland und der schwedischen Verkehrsbehörde (Swedish Transport Administration) für den Zeitraum 2027 bis 2035 wieder unter schwedische Verwaltung zu stellen.
Diese Steueranpassung ermöglicht es, den Fährdienst nach Gotland im kommenden Vertragszeitraum vollständig in das aktualisierte schwedische Steuersystem zu integrieren.
Björn Nilsson, CEO von Gotlandsbolaget, erklärte, dass die schwedische Schifffahrtsindustrie angesichts der globalen Lage heute wichtiger sei als in den vergangenen Jahrzehnten, und diese Entscheidung die Chancen schwedischer Reedereien zur Stärkung ihres Heimatgeschäfts verbessere.
Håkan Johansson, CEO von Destination Gotland, erläuterte, dass das Unternehmen es für entscheidend halte, dass eine gesellschaftlich wichtige Infrastruktur wie die von Destination Gotland betriebene langfristig in Schweden verwaltet werden könne.
Gotlandsbolaget hatte zuvor erklärt, dass es beabsichtige, den entsprechenden Vertrag nach Schweden zurückzuverlegen, falls das schwedische Parlament die geänderte Tonnagesteuer genehmige.
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