de.wedoany.com-Bericht: Der Schifffahrtsfonds (FMM) hat in den letzten drei Jahren im Rahmen seines Investitionsprogramms in der Nordregion 70 Schiffe ausgeliefert, darunter Erzleichter, gewöhnliche Leichter und Hafenschlepper, mit einem Finanzierungsvolumen von insgesamt 406,7 Millionen R$. Diese Schiffe sind speziell für den Gütertransport im Amazonasbecken bestimmt und ein wesentlicher Bestandteil des regionalen Logistiksystems. Die Investition hat rund 3.114 direkte Arbeitsplätze geschaffen und das Geschäftswachstum von Werften, Ausrüstungslieferanten und damit verbundenen professionellen Dienstleistungsunternehmen gefördert, wodurch die Effizienz und Sicherheit der Binnenschifffahrt verbessert wurden.
Der Minister für Häfen und Flughäfen, Tomé Franca, erklärte, dass die vom Schifffahrtsfonds unterstützten Projekte darauf abzielen, die regionale Wirtschaft zu fördern, die heimischen Werften zu stärken und die integrierte Entwicklung der Schifffahrt voranzutreiben, während sie gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln.
Zu den vom Fonds finanzierten und ausgelieferten Projekten gehören fünf von der Werft Rio Amazonas (Eram) gebaute Erzleichter, die mit 31,82 Millionen R$ investiert wurden und 260 direkte Arbeitsplätze schufen; sechs von derselben Werft gebaute gewöhnliche Leichter mit einem Projektvolumen von 27,42 Millionen R$, die darauf abzielen, die Logistikkapazität der Wasserwege in der Amazonasregion zu verbessern. Darüber hinaus wurden zwei Hafenschlepper für Trockendock- und Reparaturarbeiten mit 15,21 Millionen R$ finanziert, was 66 direkte Arbeitsplätze schuf und die Modernisierung der Binnenschifffahrtsflotte in der Nordregion vorantrieb. Der Direktor der Nationalen Behörde für Wasserstraßen und Schifffahrt, Otto Burlier, betonte, dass diese Finanzierungen für den Ausbau der brasilianischen Wasserstraßen-Infrastruktur von entscheidender Bedeutung seien, um die Betriebsfähigkeit der Branche zu verbessern und nachhaltigen Transport zu fördern.
Ein weiteres wichtiges Projekt wurde von der Werft Juruá in Iranduba (Bundesstaat Amazonas) ausgeliefert, die insgesamt 20 Mineraltransportschiffe fertigstellte.
Das Projekt wurde mit 127,87 Millionen R$ finanziert, schuf 1.040 direkte Arbeitsplätze und erweiterte die Logistikkapazität des Amazonas-Wassertransportkorridors weiter. Der Leiter der Abteilung für Schifffahrt und Förderung der Nationalen Behörde für Wasserstraßen und Schifffahrt, Daniel Aldigueri, wies darauf hin, dass die Vorteile der vom Fonds finanzierten Projekte über die Werften selbst hinausgehen und für die Steigerung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit von großer Bedeutung seien.

Der Schifffahrtsfonds finanziert den Bau, die Modernisierung, Reparatur und Wartung von Schiffen sowie den Ausbau und die Modernisierung von Werften. Diese Initiative ist Teil der Politik der Bundesregierung zur Stärkung der Schiffbauindustrie und der Logistikinfrastruktur, die darauf abzielt, die Erneuerung der nationalen Flotte voranzutreiben, Arbeitsplätze zu schaffen und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu erreichen. Die nächste Bewertung von Projektvorschlägen findet auf der 63. ordentlichen Sitzung des Rates des Schifffahrtsfonds statt, die voraussichtlich am 14. Juli abgehalten wird, um neue Projekte im Bereich Schiffbau und Wassertransport zu analysieren.
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