de.wedoany.com-Bericht: Jorge Ronda, Professor für Hafeninfrastruktur an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Päpstlichen Universität von Chile, wies auf der Bergbaukommission darauf hin, dass Chile sein Hafensystem modernisieren müsse, um den wachsenden Anforderungen des Bergbaus und der Projekte für grünen Wasserstoff gerecht zu werden. Er erklärte, dass etwa 95 % des Außenhandels auf dem Seeweg abgewickelt werden und die erwartete Steigerung der Bergbauproduktion sowie die Entwicklung von Projekten im Zusammenhang mit grünem Wasserstoff eine größere Logistik- und Hafenkapazität erfordern werden.

Professor Ronda ist der Ansicht, dass das in Chile umgesetzte Konzessionssystem in den letzten Jahrzehnten die Modernisierung des Hafenbetriebs und die Effizienzsteigerung ermöglicht habe, dieses Modell jedoch vor neuen Herausforderungen stehe, die Fragen der Infrastrukturverfügbarkeit, der institutionellen Koordination, der Genehmigungsverfahren sowie der Landverkehrsanbindung betreffen. Er betonte die Notwendigkeit, die Straßen- und Schienenanbindung zu verbessern, die Koordination zwischen öffentlichen und privaten Institutionen zu optimieren und die langfristige Planung voranzutreiben, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Er warnte vor der Konkurrenz durch neue Hafenprojekte in der Region und meinte, dass Chile seine Governance und Infrastruktur erneuern müsse, um seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Handel zu erhalten. Der Abgeordnete der Bergbaukommission, José Antonio Rivas, würdigte den Bericht und hob hervor, dass er wichtige Herausforderungen für die Verbesserung der Hafenregulierung aufzeige, darunter die Einfuhr strategischer Produkte und den Export von Rohstoffen. Er betonte die Notwendigkeit, die staatliche Kontrolle über die Häfen zu stärken und gleichzeitig die Hafenmodernisierung zur Förderung der Entwicklung voranzutreiben. Der Abgeordnete Carlo Alquros würdigte den Bericht ebenfalls und wies darauf hin, dass es notwendig sei, die für den zukünftigen Gütertransport erforderliche Infrastruktur vorausschauend zu planen, die Beschränkungen bestehender Häfen zu berücksichtigen und gleichzeitig Alternativen wie den Schienenverkehr zu stärken, um die Hafenlogistik zu ergänzen und die Auswirkungen auf die Städte zu verringern.
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