de.wedoany.com-Bericht: Infra S.A. plant die Einführung eines fortlaufenden öffentlichen Angebots zur Bildung eines Portfolios, das zunächst zwölf Grünflächen umfasst. Diese liegen entlang der Nord-Süd-Eisenbahn (Ferrovia Norte-Sul) und sind für den Bau neuer Schienenendpunkte vorgesehen. Dies ist eine der Maßnahmen des bundesstaatlichen Unternehmens, um seine finanzielle Abhängigkeit von der Staatskasse zu verringern.

Parallel zu den neuen Geschäften rechnet das Unternehmen mit der Versteigerung von fünf Brownfield-Flächen im September. Gemäß der Entscheidung des Verkehrsministeriums (Ministério dos Transportes) werden diese Flächen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens vergeben, nicht durch Verlängerung bestehender Verträge. Die genannten Geschäfte sind Teil eines Portfolios von zehn Schienenendpunkten, die Infra S.A. im nördlichen, mittleren und südlichen Abschnitt der Nord-Süd-Eisenbahn (FNS) besitzt.
Diese neuesten Entwicklungen wurden am vergangenen Donnerstag (11.) bei der Veranstaltung „Neue Wege auf der Schiene“ in der B3 in São Paulo bekannt gegeben, die vom Verkehrsministerium zur Erläuterung des Schienenportfolios ausgerichtet wurde.
Jorge Bastos, CEO von Infra S.A., erklärte bei der Veranstaltung, dass das Verkehrsministerium beschlossen habe, bestehende Mietverträge nicht zu verlängern, sondern neue Ausschreibungen durchzuführen, was er für die ideale Lösung halte. Er betonte zudem, dass die Ausschreibung für jeden Endpunkt separat erfolgen werde. Die Ausschreibungsunterlagen sollen voraussichtlich im Juli veröffentlicht werden, die Versteigerung ist für September geplant.
Die betreffenden Endpunkte umfassen zwei Feststoff-Schüttgut-Terminals und drei Flüssiggut-Terminals mit einer Gesamtfläche von 29,3 Hektar, Investitionsausgaben (Capex) in Höhe von 91,6 Millionen BRL und einer jährlichen Gesamtumschlagskapazität von etwa 5 Millionen Tonnen effektiver Fracht. André Luís Ludolfo, Projektdirektor des staatlichen Unternehmens, erklärte, das Ziel sei es, diese Umschlagskapazität zu erweitern und Informationen über die von Infra S.A. gehaltenen Flächenreserven zu veröffentlichen, die für den Bau neuer Endpunkte geeignet sind.
Für die zwölf Grünflächen, die ebenfalls im nördlichen, mittleren und südlichen Abschnitt der Nord-Süd-Eisenbahn (FNS) liegen, wird das Unternehmen dem Markt bald das logistische Potenzial für den Bau neuer Endpunkte aufzeigen. Bei Interesse von Unternehmen führt Infra S.A. ein vereinfachtes Studienverfahren durch, anstelle einer vollständigen EVTEA (Technische, wirtschaftliche und umweltbezogene Machbarkeitsstudie).
Das Geschäftsmodell sieht vor, dass Unternehmen eine feste Gegenleistung für die Nutzung des Staatseigentums zahlen müssen, sowie eine zusätzliche variable Gegenleistung, die an den Umschlag pro Tonne effektiver Fracht am Endpunkt gekoppelt ist. Sollte es mehrere Interessenten für ein Portfolio geben, wird ein schnelles Wettbewerbsverfahren eingeleitet, um den endgültigen Gewinner zu ermitteln.
Ludolfo wies darauf hin, dass diese Maßnahme darauf abziele, die Richtlinie des Verkehrsministeriums zur Verringerung der Abhängigkeit staatlicher Unternehmen von der Staatskasse umzusetzen. Sie sei eine der Maßnahmen, die Infra S.A. ergreife, um eine eigenständige Entwicklung ohne Rückgriff auf Staatsgelder anzustreben.
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