Tokio Steel Manufacturing Co., Ltd. erhöht die Preise im Juli um 2.000 bis 3.000 Yen pro Tonne
2026-06-17 15:43
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de.wedoany.com-Bericht: Die japanische Tokio Steel Manufacturing Co., Ltd. gab im Juni 2026 bekannt, dass sie die Vertragspreise für alle Stahlprodukte im Juli 2026 um 2.000 bis 3.000 Yen pro Tonne (etwa 100 bis 150 Yuan) anheben wird. Dies ist die dritte Preiserhöhung des Unternehmens seit 2026. Die Anpassung ist hauptsächlich auf steigende Kosten für wichtige Rohstoffe wie Schrott sowie auf höhere Strom- und Logistikkosten zurückzuführen, nicht auf eine starke Marktnachfrage.

Tokio Steel Manufacturing Co., Ltd., 1934 gegründet und mit Hauptsitz im Bezirk Chiyoda, Tokio, ist einer der größten Elektrostahlhersteller Japans und das erste japanische Stahlunternehmen, das warmgewalzten Stahl im Elektroofenverfahren herstellt. Das Unternehmen verwendet Schrott als Hauptrohstoff und produziert über Lichtbogenöfen. Zu den Hauptprodukten gehören warmgewalzte Coils, Grobbleche, H-Träger, U-Profile, Winkelprofile und Betonstahl für Bau- und Industriezwecke. Im Gegensatz zu den großen integrierten Stahlwerken Japans, die auf das Hochofenverfahren setzen (wie Nippon Steel und JFE Steel), verwendet Tokio Steel das Elektroofenverfahren, wodurch die Produktionskosten empfindlicher auf Änderungen der Schrott- und Strompreise reagieren. Daher gelten die Preisänderungen des Unternehmens oft als einer der Indikatoren für Angebot, Nachfrage und Kostenentwicklung auf dem japanischen Stahlmarkt. Derzeit liegt der Preis für das Hauptprodukt warmgewalzte Coils bei etwa 84.000 bis 88.000 Yen pro Tonne (etwa 4.200 bis 4.400 Yuan), der Preis für H-Träger bei etwa 87.000 bis 91.000 Yen pro Tonne (etwa 4.350 bis 4.550 Yuan).

Diese Preiserhöhung erfolgt vor dem Hintergrund einer relativ stabilen Nachfrage im japanischen Bau- und Fertigungssektor. Nachdem Wettbewerber ähnliche Preiserhöhungen durchgeführt haben, versucht Tokio Steel mit diesem Schritt, die durch gestiegene Kosten beeinträchtigte Rentabilität zu verbessern. Zuvor hatten andere japanische Stahlhersteller bereits ähnliche Preisanhebungen vorgenommen, um dem Kostendruck durch die anhaltend hohen Schrottpreise zu begegnen. Tokio Steel wendet einen monatlichen Preisanpassungsmechanismus an, und seine Preisstrategie hat erhebliche Auswirkungen auf kleine und mittlere Stahlabnehmer sowie Bauunternehmen in Japan. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass diese Preiserhöhung die Bemühungen der Elektrostahlhersteller widerspiegelt, ihre Gewinnmargen unter Kostendruck zu halten, und gleichzeitig zu einer Weitergabe der Kosten an die nachgelagerten Bau- und Fertigungsindustrien führen könnte.

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