Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass zum 1. Januar 2025 in Deutschland 1,65 Millionen batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEVs) zugelassen waren. Im Jahr 2024 sanken die Neuverkäufe von BEVs um 27 % und waren damit weit entfernt vom Ziel von 15 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030. Elektrofahrzeuge machen 3,3 % des 49 Millionen Pkw umfassenden Bestands aus, wobei etwa 44 Millionen noch immer mit Diesel oder Benzin fahren. Nach der Haushaltskrise im Jahr 2023 stellte die Regierung die Subventionen für Elektrofahrzeuge ein, die Verkäufe brachen ein und nur jedes siebte Neuauto war ein reines Elektroauto, was eine Herausforderung für die Reduzierung der Transport-Emissionen darstellt. Die Thinktanks Agora Verkehrswende und Zukunft KlimaSozial empfehlen, einkommensabhängige Zuschüsse wieder einzuführen, um einkommensschwache Familien beim Autokauf zu unterstützen.
In europäischen Ländern wie Norwegen machen Elektrofahrzeuge einen höheren Anteil aus. Im vergangenen Jahr übertrafen Dieselfahrzeuge erstmals die Benzinfahrzeuge, aber Dieselmodelle sind immer noch die größten. Die Europäische Union hat Grenzwerte für den CO₂-Ausstoß der Automobilhersteller festgelegt. Der Verkauf von Elektrofahrzeugen ist von entscheidender Bedeutung für die Einhaltung der Ziele und die Vermeidung von Bußgeldern. Volkswagen und anderen drohen wegen rückläufiger Umsätze Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Die Europäische Kommission plant, die Vorschriften zu lockern, um der Industrie mehr Spielraum zu geben und eine Balance zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Klimazielen herzustellen. Die Förderung von Elektrofahrzeugen in Deutschland erfordert politische Anpassungen, um mit Subventionskürzungen und einem schleppenden Markt klarzukommen und die Verkehrswende sicherzustellen.
Um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu optimieren und mit dem Green Deal der EU im Einklang zu stehen, müssen die Projekte finanzielle Unterstützung mit Marktanreizen kombinieren. Als bedeutender Automobilstandort wirken sich die politischen Entscheidungen Deutschlands auf die Entwicklung eines regionalen kohlenstoffarmen Verkehrs aus und erfordern eine Abwägung zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Erfordernissen.









