Bergbauschule Simbabwe schlägt Sicherheitszertifikat für Kleinbergbau vor
2026-06-18 17:46
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de.wedoany.com-Bericht: Die Bergbauschule Simbabwe (Zimbabwe School of Mines, ZSM) hat vorgeschlagen, ihr Zertifikat für verantwortungsvollen Kleinbergbau (PRSM/S01) als gesetzliche Voraussetzung für den Besitz oder die Aufrechterhaltung von Kleinbergbaurechten im Land einzuführen. Der Vorschlag wurde dem Ministerium für Bergbau und Bergbauentwicklung (MMMD) vorgelegt.

Bei einer technischen Präsentation vor einer Delegation des Bergbauministeriums unter der Leitung von Ständigem Sekretär Dr. Thomas Utete Wushe erklärte Eng Martin January, Ausbildungs- und Betriebsleiter der ZSM, dass der Vorschlag darauf abziele, die Bergbauverordnung (Verwaltung und Sicherheit) (Gesetzliche Verordnung Nr. 109 von 1990) zu ändern, um für jedes Bergwerk eine zertifizierte „verantwortliche Person“ vorzuschreiben und Verstöße mit Geldstrafen zu belegen.

Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der handwerkliche und kleinmaßstäbliche Bergbau (ASM) zur zentralen Quelle der Goldproduktion Simbabwes geworden ist, Sicherheitsbedenken jedoch weiterhin bestehen. Die Regierung hat die Formalisierung als Lösung vorangetrieben; Bergbauminister Polite Kambamura hatte das Ausbildungszertifikat zuvor als „Eintrittskarte zur Formalisierung“ und „Verpflichtung zum verantwortungsvollen Bergbau“ bezeichnet. Der Vorschlag der ZSM versucht, dieses Prinzip durch die Verknüpfung des PRSM-Zertifikats mit dem neuen digitalen Bergbaukataster im Rahmen des „Use-it-or-lose-it“-Ansatzes gesetzlich zu verankern.

Gemäß dem Vorschlag wird die Anforderung einer umfassenden Sprengerlaubnis nach dem Sprengstoffgesetz durch das PRSM-Zertifikat verstärkt, was die hohe Beteiligung des ASM an Unfällen in der Branche widerspiegelt. Durch die Aufnahme der Vorschriften in die geänderte Bergbauverordnung (Verwaltung und Sicherheit) muss jeder Kleinbergbaubetrieb eine zertifizierte „verantwortliche Person“ beschäftigen; Verstöße werden mit Geldstrafen geahndet. Der Durchsetzungsmechanismus stützt sich auf das neue digitale Bergbaukataster Simbabwes, in dem Rechteinhaber bei allen Registrierungen, Übertragungen und jährlichen Überprüfungen ihr PRSM-Zertifikat hochladen müssen. Unterbleibt dies, wird eine automatische Warnung im Rahmen des „Use-it-or-lose-it“-Prinzips ausgelöst, die zum Verlust des Bergbaurechts führen kann.

Der Vorschlag der ZSM zielt darauf ab, den informellen Bergbau zu beseitigen, die Compliance-Verantwortung auf die Bergleute selbst zu verlagern und eine kontinuierliche Nachfrage nach Schulungen zum verantwortungsvollen Bergbau zu schaffen. Falls angenommen, würde der Vorschlag Sicherheitsanforderungen direkt in das ASM-Sektorgesetz einbetten und das Ausbildungszertifikat zu einer gesetzlichen Voraussetzung für den Besitz von Bergbaurechten machen, die nicht mehr optional ist.

Der Vorschlag liegt derzeit dem Bergbauministerium zur Prüfung vor. Bei Genehmigung müssten Kleinbergleute in ganz Simbabwe den PRSM/S01-Kurs absolvieren, um ihre Bergbaurechte aufrechtzuerhalten.

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