Jaguar Mining bestätigt durch Bohrungen in der Pilar-Mine in Brasilien 1,5 km tiefe Mineralisierung und hochgradige Gehalte
2026-06-19 12:03
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de.wedoany.com-Bericht: Das von Jaguar Mining in der Pilar-Mine in Caeté, Minas Gerais, Brasilien, durchgeführte Bohrprogramm hat die gute Kontinuität der Goldmineralisierung in der BA-Zone in der Tiefe bestätigt. Die Bohrergebnisse zeigen, dass der mineralisierte Körper über eine Erstreckung von mehr als 1,5 Kilometern entlang des Einfallens offen und kontinuierlich bleibt, was eine wichtige Grundlage für eine weitere Ausweitung des Projekts bietet.

Dieser Fortschritt ist ein Schlüsselelement der Unternehmensstrategie, die darauf abzielt, Explorationsergebnisse in formelle Mineralreserven umzuwandeln, um so die geologische Unsicherheit zu verringern und günstige Bedingungen für eine Verlängerung der Minenlebensdauer (Life of Mine – LOM) zu schaffen.

Jaguar gab an, dass die Bohrungen nicht nur bestätigt haben, dass die BA-Zone mindestens 1,5 Kilometer kontinuierlich unterhalb der aktuellen Abbauebene verläuft, sondern dass sie in der Tiefe auch noch nicht abgeschlossen ist. Die gewonnenen Daten unterstützen zudem ein neues geologisches Modell, wonach sich die Mineralisierung etwa 300 Meter vertikal unterhalb der derzeitigen Abbauniveaus erstrecken könnte.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass die bei den Bohrungen beobachtete Vorhersagbarkeit der Strukturen eine höhere Sicherheit und ein geringeres Betriebsrisiko für die Planung der anschließenden Untertageentwicklungsphase bietet.

Der Explorationsleiter des Unternehmens, Armando Massucatto, erklärte, dass das Potenzial dieses Explorationsziels nicht nur theoretischer Natur sei, sondern einen konkreten Weg zur Steigerung der Betriebsleistung darstelle.

Ein weiterer Höhepunkt des Bohrprogramms war die Identifizierung von Abschnitten mit Goldgehalten, die über dem durchschnittlichen Gehalt der aktuellen Reserven der Mine liegen. Zu den wichtigsten Bohrergebnissen gehören: 5,30 Meter mit 8,52 Gramm pro Tonne (g/t Au); 10 Meter mit 5,82 g/t Au; 2,20 Meter mit 18,20 g/t Au; 2,30 Meter mit 17,97 g/t Au; 5,90 Meter mit 7,18 g/t Au.

Diese Ergebnisse stärken das Potenzial des Unternehmens zur Ausweitung der Mineralressourcen in diesem Kernproduktionsgebiet von Minas Gerais weiter.

Laut Jaguar Mining ist die Goldmineralisierung in der Pilar-Mine in gebänderten Eisenformationen (BIFs) beheimatet, einem typischen geologischen Merkmal der Region Quadrilátero Ferrífero. Die Anreicherung von Gold steht in engem Zusammenhang mit den Schnittpunkten regionaler geologischer Falten und dieser Eisenformationen, wodurch mineralisierte Anreicherungszonen entstehen.

Das Unternehmen betonte, dass die kontinuierliche Erstreckung dieser Strukturen in die Tiefe die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs der Mineralisierung erheblich verringert und die Zuverlässigkeit des geologischen Modells sowie zukünftiger Explorationspläne erhöht.

Diese neuen Ergebnisse sind Teil der Unternehmensstrategie von Jaguar, Explorationsziele in offiziell bestätigte Mineralressourcen umzuwandeln. Wenn die nachfolgenden Pläne das identifizierte Potenzial bestätigen, könnte das Unternehmen seine Reservenbasis erweitern und so die Betriebsdauer der Pilar-Mine um mehrere Jahre verlängern.

Die Pilar-Mine ist Teil des Caeté-Komplexes und eines der Kernvermögenswerte von Jaguar Mining in der Region Quadrilátero Ferrífero, die als eine der weltweit bedeutendsten Gold- und Eisenerz-Produktionsprovinzen gilt.

Neben der Vorantreibung der Explorationsausweitung in der Pilar-Mine gab Jaguar bekannt, dass der Paciência-Komplex, der sich seit 2012 im Wartungs- und Stilllegungszustand befindet, derzeit evaluiert wird und möglicherweise im Jahr 2026 den Betrieb wieder aufnehmen könnte. Das Unternehmen betreibt außerdem den Turmalina-Komplex und verfügt über große mineralische Forschungsgebiete im Bundesstaat Minas Gerais.

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