Gujarat führt Schiffbausubventionen von bis zu 500 Millionen Rupien ein
2026-06-21 15:23
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de.wedoany.com-Bericht: Der indische Bundesstaat Gujarat hat ein Subventionsprogramm für den Schiffbau in Höhe von bis zu 500 Millionen Rupien angekündigt, das sich an lokal tätige Werften richtet, um den heimischen Schiffbau zu fördern. Im Rahmen dieses Programms können Werften eine Subvention in Höhe von 8 % der förderfähigen Kosten oder 500 Millionen Rupien (je nachdem, welcher Betrag niedriger ist) für den Bau verschiedener Schiffstypen beantragen.

Diese Subvention ist Teil einer umfassenderen Politik zur Entwicklung des Schiffbau- und Reparaturindustrieklusters in Gujarat, die den Golf von Kutch, Pipavav und die langen Küstenabschnitte des Bundesstaates umfasst. Es wird erwartet, dass die Subventionsmittel die Infrastrukturinvestitionen der Werften unterstützen, darunter Slipanlagen, Docks, Kräne, Sektionsbaukapazitäten und Baggerarbeiten, sowie gleichzeitig den Aufbau von Schulungs- und Forschungseinrichtungen berücksichtigen.

Die Maßnahmen Gujarats stehen im Einklang mit dem überarbeiteten Schiffbauprogramm und dem finanziellen Unterstützungsplan der indischen Zentralregierung. Dieses zentrale Programm mit einem Gesamtvolumen von 697,25 Milliarden Rupien wurde bis 2036 verlängert und zielt darauf ab, Indiens Position als globales Schiffbauzentrum zu stärken. Durch die Kombination dieser Maßnahmen sollen in Indien über 150.000 Arbeitsplätze geschaffen, eine Schiffbaukapazität von 4,5 Millionen Bruttotonnen freigesetzt und Indien bis 2047 zu einem der fünf größten Schiffbauländer der Welt gemacht werden.

Die Schiffbau- und Reparaturpolitik des Bundesstaates umfasst auch eine ergänzende Maßnahme: einen Zuschuss von 5 % für Waren und Dienstleistungen, die von in Gujarat registrierten Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen bezogen werden, um die heimische Zulieferindustrie zu fördern und das Schiffbau-Ökosystem zu stärken. Mit diesen neuen Anreizen positioniert sich Gujarat als wichtiges maritimes Wachstumszentrum im Rahmen der indischen „Act East"- und „Sagarmala"-Initiativen und zieht gleichzeitig aktiv Investitionen aus den Bereichen Verteidigung, Schifffahrt und Industrie an.

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