Neubauaufträge für Schiffe weltweit im Mai um 38 % gegenüber Vormonat gesunken – China führt bei Auftragseingängen
2026-06-22 14:36
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de.wedoany.com-Bericht: Nach den neuesten Daten von Clarksons Research aus Großbritannien wurden im Mai 2026 weltweit 194 Neubauaufträge mit insgesamt 5.298.938 CGT (kompensierte Bruttotonnage) vergeben. Im Vergleich zu 301 Schiffen und 8.539.897 CGT im April 2026 sank die Anzahl um 107 Schiffe und die CGT um 37,95 %; gegenüber 142 Schiffen und 2.421.035 CGT im Mai 2025 stieg die Anzahl um 52 Schiffe und die CGT um 118,87 %.

Clarksons Research ist ein weltweit führendes Daten- und Forschungsinstitut für Schifffahrt und Schiffbau. Das 1852 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in London bietet umfassende Datendienste für Schifffahrt, Schiffbau, Offshore-Industrie und Rohstoffhandel. Nach Schiffstypen aufgeschlüsselt wurden im Mai 2026 weltweit 26 Massengutfrachter, 28 Tanker, 10 Chemikalientanker, 48 Containerschiffe, 36 Flüssiggastanker, 30 Offshore-Schiffe und 16 sonstige Schiffstypen neu bestellt. Darunter befanden sich bei den Tankern 4 VLCC (Very Large Crude Carrier), 7 Suezmax-Tanker, 15 Aframax-Tanker und 2 Panama-Tanker.

Nach den Werftländern der Auftraggeber erhielten chinesische Werften im Mai 117 Schiffe mit insgesamt 2.521.621 CGT, was 47,59 % der weltweiten Neubauaufträge entspricht; südkoreanische Werften erhielten 46 Schiffe mit 2.328.872 CGT (43,95 %); japanische Werften erhielten 8 Schiffe mit 169.803 CGT (3,20 %). Von Januar bis Mai 2026 beliefen sich die weltweiten Neubauaufträge auf insgesamt 1.309 Schiffe mit 109.237.615 Tonnen Tragfähigkeit, was im Vergleich zu 1.173 Schiffen und 45.480.032 Tonnen Tragfähigkeit im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 einem Anstieg von 11,59 % bei der Anzahl und 140,19 % bei der Tragfähigkeit entspricht. Davon entfielen auf China 906 Neubauaufträge mit insgesamt 24.423.224 CGT (68,59 % des weltweiten Auftragsvolumens), auf Südkorea 184 Aufträge mit 7.472.834 CGT (20,99 %) und auf Japan 31 Aufträge mit 563.779 CGT (1,58 %).

Bis zum 9. Juni 2026 beliefen sich die weltweiten Auftragsbestände der Werften auf 7.384 Schiffe mit insgesamt 200.201.087 CGT. Davon entfielen auf chinesische Werften 5.108 Schiffe mit 129.899.171 CGT, was einem Anteil von 69,18 % an der weltweiten Schiffsanzahl und 64,88 % an der CGT entspricht; auf südkoreanische Werften 799 Schiffe mit 38.525.277 CGT (10,82 % der Anzahl, 19,24 % der CGT); auf japanische Werften 706 Schiffe mit 12.760.797 CGT (9,56 % der Anzahl, 6,37 % der CGT). Die weltweiten Neubauaufträge für Schiffe gingen im Mai gegenüber dem Vormonat deutlich zurück, verzeichneten jedoch im Jahresvergleich weiterhin ein starkes Wachstum. Chinesische Werften behaupten ihre weltweit führende Position sowohl bei den Auftragseingängen als auch bei den Auftragsbeständen.

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