de.wedoany.com-Bericht: Die kasachische nationale Öl- und Gasgesellschaft KazMunayGas (KMG) hat bekannt gegeben, dass die ersten Großgeräte für das im Bau befindliche Polyethylen-Werk im Land eingetroffen sind. Das Projekt soll 2029 in Betrieb gehen und eine jährliche Auslegungskapazität von 1,25 Millionen Tonnen haben.

Der Pressedienst von KMG teilte mit, dass zwei kombinierte Frachtschiffe die ersten Großgeräte für das im Bau befindliche Polyethylen-Werk in der Region Atyrau zum Hafen Jer-Sai in der Region Mangystau gebracht haben. Die Ladung umfasst neun Geräte für die Crackanlage, die vom Hersteller versandt wurden, mit einem Gesamtgewicht von rund 12.000 Tonnen, was etwa 200 voll beladenen Eisenbahnwaggons entspricht.
Zu den eingetroffenen Geräten gehören Reaktoren, Abscheider und Kolonnen. Das größte Stück ist ein Nassfackel-Abscheider mit einem Gewicht von 347 Tonnen und einer Länge von über 43 Metern.
KMG erklärte, dass die Entladung abgeschlossen sei und die nächste Phase der Transport der Geräte zur Baustelle in der Sonderwirtschaftszone „Nationaler Industrieller Petrochemischer Technologiepark“ in der Region Atyrau sei. Das Unternehmen fügte hinzu, dass die Lieferung der ersten Ausrüstung bestätige, dass der Baufortschritt des Projekts dem Plan entspreche.
Der Projektbetreiber Silleno hatte zuvor mitgeteilt, dass die Logistikarbeiten für den Gerätetransport am 13. März begonnen hätten, mit der Verladung im Hafen von Shanghai. Silleno ist der Betreiber des Polyethylen-Projekts in der Region Atyrau, das 2022 gestartet wurde und bis 2029 abgeschlossen sein soll. Nach der Inbetriebnahme wird die Produktion voraussichtlich etwa 1 % der weltweiten Polyethylen-Produktion ausmachen.
Zu den Projektbeteiligten gehören die kasachische nationale Öl- und Gasgesellschaft (KMG) (29,9 %), SIBUR (30 %), Sinopec (30 %) und KMG PetroChem (10,1 %). Die geschätzten Kosten des Projekts belaufen sich auf 7,7 Milliarden US-Dollar, finanziert aus Eigenmitteln der Aktionäre und internationalen Bankdarlehen.
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