Korea und EU erzielen Einigung über Stahlzollkontingente – Senkung unter 46 %
2026-06-24 09:13
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de.wedoany.com-Bericht: Der südkoreanische Minister für Handel, Industrie und Energie, Jeong In-kyo, erklärte am 22. Juni 2026, dass Südkorea in den Verhandlungen mit der EU über die Zollkontingente für südkoreanischen Stahl eine positive Einigung erzielt habe. Die EU wird ab dem 1. Juli 2026 neue Regelungen einführen, die das jährliche zollfreie Stahlimportkontingent von 33,82 Millionen Tonnen um 46 % auf 18,35 Millionen Tonnen reduzieren. Für Importe, die dieses Kontingent überschreiten, wird der Zollsatz von 25 % auf 50 % erhöht.

Laut Jeong In-kyo beträgt das derzeitige zollfreie Kontingent Südkoreas etwa 2,58 Millionen Tonnen. Die EU habe zugesichert, dass die Kürzung des Importkontingents für südkoreanischen Stahl unter 46 % liegen werde, der genaue Wert wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Jeong In-kyo erklärte, Südkorea habe keine besonderen Zugeständnisse gemacht, und bezeichnete den Schritt der EU als Verstoß gegen das Freihandelsabkommen, gegen den Südkorea Vergeltungsmaßnahmen ergreifen könne.

Südkorea ist einer der wichtigsten Stahllieferanten der EU. Diese Kontingentanpassung hat erhebliche Auswirkungen auf die südkoreanischen Stahlexporteure. Die EU kündigte im April 2026 eine Überarbeitung ihrer Stahlschutzmaßnahmen an, um das gesamte zollfreie Importkontingent von 33,82 Millionen Tonnen auf 18,35 Millionen Tonnen zu senken und so dem Risiko von Handelsumlenkungen nach der Erhöhung der US-Stahlzölle entgegenzuwirken. Der Europäische Stahlverband (EUROFER) erklärte, diese Anpassung trage zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahlproduzenten bei.

Die erzielte Einigung zwischen Südkorea und der EU bedeutet, dass die Kürzung der Zollkontingente für südkoreanische Stahlexporte in die EU unter der einheitlichen Reduzierung von 46 % liegen wird, was den südkoreanischen Stahlunternehmen relativ günstige Exportbedingungen verschafft. Die südkoreanische Regierung erklärte, sie werde die Entwicklung der EU-Handelspolitik für Stahl weiterhin beobachten und bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

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