de.wedoany.com-Bericht: Die Gubkin Russische Staatliche Universität für Erdöl und Gas (Gubkin Russian State University of Oil and Gas) hat eine Ultraschall-Technologie zur Erdölveredelung entwickelt, die direkt auf Ölfeldern eingesetzt werden kann. Das Verfahren nutzt Kavitationsfelder, um die physikalisch-chemischen Eigenschaften des Rohstoffs zu verändern und Verunreinigungen zu reduzieren.

Die Forscher entwickelten mobile Geräte auf Basis kontrollierbarer Ultraschallfelder, die an beliebigen Standorten – einschließlich Arktis- und Festlandsockelprojekten – eingesetzt werden können. Während des Prozesses erzeugen Schallwellen Mikrobläschen in der Flüssigkeit; beim Zerplatzen dieser Mikrobläschen kann der lokale Druck Zehntausende von Atmosphären erreichen, und die hohen Temperaturen zerstören die Bindungen innerhalb der Moleküle von Kohlenwasserstoffen, Harzen und Asphaltenen.
Derzeit muss hochviskoses Erdöl auf 60 bis 80 Grad Celsius erhitzt werden, um es zu transportieren, was die Kosten erheblich erhöht. Zudem ist die Reduzierung des Schwefelgehalts fernab der Ölfelder mit hohen Investitionen verbunden. Alexey Dengaev, Leiter des Labors für physikalisch-chemische Forschung an Kohlenwasserstoffsystemen der Gubkin-Universität, wies darauf hin, dass die neue Technologie die Kosten für die Rohstoffverarbeitung um ein Vielfaches senken könne.
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