de.wedoany.com-Bericht: Die vierte China International Supply Chain Expo (kurz „Chain Expo“) findet vom 22. bis 26. Juni 2026 in der Shunyi-Halle des China International Exhibition Center in Peking statt. Unter dem Motto „Die Welt verbinden, eine gemeinsame Zukunft schaffen“ ist die Messe in „6 Ketten und 1 Ausstellungsbereich“ gegliedert. Sie zieht 676 führende Kettenunternehmen, spezialisierte und innovative Unternehmen sowie Branchenorganisationen aus 85 Ländern, Regionen und internationalen Organisationen an. Der Anteil ausländischer Aussteller beträgt 36,5 %, und der Anteil der Fortune-500- sowie Branchenführer liegt bei über 65 %. Der Bergbaukonzern Rio Tinto und die China Baowu Steel Group präsentieren sich zum dritten Mal in Folge gemeinsam im Ausstellungsbereich für intelligente Fahrzeugketten. Unter dem Motto „Rio Tinto eröffnet neue Wege, die Kette bewegt die Zukunft“ zeigen sie konzentriert die Ergebnisse der industriellen Kettenzusammenarbeit von der Ressourcenerschließung bis zur Endanwendung.
Das Eisenerzprojekt Simandou in Guinea, Westafrika, ist ein Schwerpunkt der diesjährigen Messe. Das Simandou-Projekt ist ein umfassendes Übersee-Ressourcenerschließungsprojekt, das Minen, Eisenbahnen und Häfen in einer vollständigen Industriekette vereint. Es verfügt über nachgewiesene Reserven von 4,4 Milliarden Tonnen mit einem durchschnittlichen Eisengehalt von über 65 % und ist damit eines der größten unerschlossenen hochwertigen Eisenerzvorkommen der Welt. Am 11. November 2025 wurde das Simandou-Projekt im Hafen von Marébaya in Guinea offiziell in Betrieb genommen. Am 17. Januar 2026 traf das erste Schiff mit fast 200.000 Tonnen Simandou-Eisenerz erfolgreich im Majishan-Hafen von China Baowu ein, was die vollständige Durchgängigkeit dieser integrierten Lieferkette markiert. Rio Tinto zeigt erstmals systematisch die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern in allen Bereichen des Simandou-Projekts – vom Bau der Infrastruktur wie Minenanlagen, Häfen und Eisenbahnstrecken über den Einsatz wichtiger Ausrüstung wie Muldenkipper und Planierraupen bis hin zu Transportschiffen und dem Seetransportsystem sowie den Verarbeitungsschritten wie Siebung und Brechung nach der Ankunft in chinesischen Häfen. Dies bildet eine vollständige industrielle Kooperationskette vom Minenabbau bis zur Endanwendung.
Im Bereich der kohlenstoffarmen Metallurgie zeigt China Baowu ein „erstes Ofenstahl“-Bauteil – eine A-Säulen-Verstärkungsplatte für Automobile –, das in der ersten inländischen 100.000-Tonnen-Nahe-Null-Kohlenstoff-Produktionslinie unter Verwendung von hochwertigem Simandou-Erz als Rohstoff hergestellt wurde. Dahinter steht die gesamte Kette „Minenerschließung – Hochseetransport – Pelletierung – Wasserstoff-basierter Schachtofen – Elektroofen-Schmelze – kohlenstoffarmes Stahlband – kohlenstoffarmes Automobilbauteil“. Das ausgestellte Bauteil aus elektrolytisch verzinktem Seitenwand-Außenblech (Baosteel®) ist das erste chinesische Automobil-Außenblechbauteil, das im „Vollschrott + Elektroofen“-Verfahren hergestellt wird und den Kohlenstoffausstoß um etwa 60 % reduziert. Die fünfte Generation der Baosteel-Weißkarosserie BCB EV® Meta wird ebenfalls am Stand präsentiert. Rio Tinto zeigt rund um seine Kernprodukte Eisen, Kupfer, Aluminium und Lithium seine Fähigkeiten zur Ressourcensicherung in den Bereichen Automobil, Elektrifizierung und fortschrittliche Fertigung.
Xu Feng, CEO von Rio Tinto in China, erklärte, dass der internationale und professionelle Einfluss der Chain Expo stetig zunehme und sie zu einer wichtigen Plattform für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Industrie- und Lieferketten geworden sei. Rio Tinto werde die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern wie China Baowu weiter vertiefen, die Stärken der lokalen Industrie in den Bereichen Innovation und Ingenieurbau nutzen, die Widerstandsfähigkeit und Effizienz der Lieferkette verbessern und gemeinsam einen Beitrag zum industriellen Upgrade und zur kohlenstoffarmen Transformation leisten.
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