Südkoreanische Panmnesia: Nächste Generation der CXL-Switch-Technologie auf ISCA 2026 angenommen
2026-06-24 16:57
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de.wedoany.com-Bericht: Panmnesia hat bekannt gegeben, dass seine Technologie für die nächste Generation von Compute Express Link (CXL)-Controllern und Fabric-Switches auf der „ISCA 2026", der renommiertesten akademischen Konferenz im Bereich Computerarchitektur, angenommen wurde.

Die ISCA 2026, die vom 27. dieses Monats bis zum 1. nächsten Monats in Raleigh, North Carolina, USA, stattfindet, ist eine führende akademische Konferenz im Bereich der internationalen Computerarchitektur. In letzter Zeit ist der Bedarf an Speicherkapazität mit der Verbreitung groß angelegter Anwendungen wie KI-Agenten erheblich gestiegen. Auf der diesjährigen ISCA werden Meta und Panmnesia zwei Arbeiten im Zusammenhang mit CXL vorstellen.

Die von Panmnesia vorgestellte Technologie unterscheidet sich von herkömmlichen Ansätzen, bei denen Speichergeräte direkt mit der Zentraleinheit (CPU) verbunden werden. Die neue Technologie verwendet CXL-Switches, um mehr Geräte anzuschließen und gleichzeitig niedrige Latenz und hohe Bandbreite zu erreichen.

CXL und PCIe teilen sich die physische Schnittstelle. Daher ist es üblich, Controller durch Modifikation bestehender Design-IPs (Intellectual Property) schnell zu entwickeln. Wenn jedoch die PCIe-Designoperationen unverändert beibehalten werden, führt dies zu zusätzlicher Latenz. Der von Panmnesia entwickelte CXL-Controller der nächsten Generation verbessert dies und unterstützt eine niedrigere Latenz. Die entscheidende Änderung besteht darin, dass die ursprünglich getrennten Puffer und das separate Timing-Management der einzelnen Schichten durch eine gemeinsame Pufferstruktur über verschiedene Schichten hinweg ersetzt werden, wodurch der Synchronisationsaufwand erheblich reduziert wird. Darüber hinaus wird die Controller-Latenz durch weitere Optimierungen der einzelnen Schichten verbessert.

Bei CXL-Switches unterstützt die neue Technologie das portbasierte Routing (PBR). Im Gegensatz zum hierarchiebasierten Routing (HBR), das nur eine hierarchische Verbindung von Geräten erlaubt, ermöglicht PBR eine beliebige Verbindung von Geräten, wodurch eine ineinandergreifende Fabric-Struktur entsteht. Der CXL-Switch der nächsten Generation von Panmnesia unterstützt sowohl PBR als auch HBR und kann die Datenübertragungspfade weiter optimieren. Das Unternehmen erklärte, dass die Latenz in Kombination mit seinem CXL-Controller, der den Synchronisationsaufwand reduziert, weiter gesenkt werden kann.

Panmnesia betont, dass diese Technologie im Vergleich zur bisher üblichen direkten Verbindung von Multi-Host-Geräten (MHD) mit der CPU eine größere Speichererweiterung bei gleichzeitig vergleichbarer Latenz und hoher Bandbreite ermöglicht. In der Arbeit wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Leistung auch beim Anschluss von 64 Servern über den CXL-Fabric-Switch der nächsten Generation stabil bleibt.

Panmnesia gab an, den auf der ISCA vorgestellten CXL-Switch der nächsten Generation weiter zu optimieren, einen PCIe 6.4-CXL 3.2-Kombinationsswitch zu entwickeln und bereits einen Vorab-Chip erhalten zu haben. Der CXL-Controller der nächsten Generation wurde auf der Grundlage kontinuierlicher technischer Optimierungen um Funktionen des neuesten Standards CXL 4.0 erweitert und als „PCIe 7.0-CXL 4.0-Kombinations-IP" produktisiert.

Jeong Myeong-soo (정명수), Vertreter von Panmnesia, wies darauf hin, dass die Industrie in der Vergangenheit oft davon ausging, dass das Einfügen eines Switches zwischen CPU und Gerät die Anforderungen an die Speicherzugriffslatenz nicht erfüllen könne, weshalb die direkte Verbindung von MHD mit der CPU zum Standard wurde. Er erklärte, dass diese Studie beweise, dass diese Eigenschaften keine inhärenten Einschränkungen von CXL oder CXL-Switches seien, sondern Merkmale früher CXL-Versionen, die mit der Reifung des Standards und der zugehörigen Produkte gelöst werden könnten. Der Nachweis, dass durch den Einsatz von Fabric-Switches mit CXL-Controllern der nächsten Generation gleichzeitig hohe Skalierbarkeit, niedrige Latenz und stabile Verarbeitungsleistung erreicht werden können, sei von großer Bedeutung.

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